58-Jähriger starb bei Explosion

In Ludwigshafen getöteter Bauarbeiter kam aus Rotenburg

Ludwigshafen/Bad Hersfeld. Der bei der Ludwigshafener Gasexplosion getötete Arbeiter war 58 Jahre alt und kam aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Nach ersten Informationen unserer Zeitung kommt er aus Rotenburg.

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Nach der Auswertung von DNA-Material stehe die Identität des Toten nun eindeutig fest. Demnach war der Mann ein in Polen geborener Deutscher. Zunächst war berichtet worden, er stamme aus Bulgarien.

Der Mann war bei der Explosion einer Gasleitung ums Leben gekommen, die er und seine Kollegen freigelegt hatten. 23 Menschen wurden dabei verletzt. Die Ursache für das Unglück im Stadtteil Oppau ist noch unklar.

Die Ermittler prüfen auch eine Zeugenaussage, wonach ein Arbeiter am Unglücksort geraucht haben soll.

Nach Angaben eines Polizeisprechers sind die drei schwer verletzten Kollegen des Mannes noch nicht vernehmungsfähig und ansprechbar. Einem von ihnen gehe es inzwischen etwas besser, der Zustand der anderen beiden sei nach wie vor kritisch. Zu den Personalien der Verletzten machte die Polizei keine Angaben.

Auch das Bauunternehmen aus Eiterfeld im nördlichen Kreis Fulda, für das die Männer im Einsatz waren, äußerte sich dazu nicht. Eine Mitarbeiterin sagte lediglich: "Es ist eine Baustelle von uns, und es sind auch Mitarbeiter von uns." (dpa/abg)

Quelle: HNA

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