Ex-Wirtschaftsminister Rentsch bei FDP-Treffen in Bebra

Lokschuppen erhalten

Zu Besuch in Bebra: Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, neben Bernd Böhle (links), Bodo Breitbart und René Wucherpfennig (rechts). Foto: Linke

Bebra. Der FDP-Fraktionschef im hessischen Landtag und ehemalige Wirtschaftsminister, Florian Rentsch, will sich für den Erhalt des Lokschuppens II in Bebra einsetzen. „Es ist wichtig, diese Industriedenkmäler zu erhalten, damit die Menschen wissen, wo sie herkommen“, sagte er beim FDP-Ortsverband Rotenburg-Bebra-Ronshausen.

Es müsse auf der einen Seite das kulturelle Denkmal erhalten werden. Auf der anderen Seite müsse etwas geschaffen werden, womit sich auch junge Menschen beschäftigen. Rentsch versicherte, Gespräche mit dem Wissenschaftsministerium über die Möglichkeiten der späteren Nutzung des Lokschuppens zu führen und zu versuchen, weitere Fördermittel zu beschaffen. Außerdem wolle er sich bemühen, den Kontakt zur Deutschen Bahn herzustellen, um Gespräche über das Inselgebäude führen zu können.

Wichtige Verbindungen

Noch sei nicht geklärt, was mit dem Inselgebäude des Bahnhofs passiert. Das gehöre der Deutschen Bahn, die das Gebäude weder abreißen noch sanieren wolle. „Florian Rentsch ist die Person, die alle aktuellen Verbindungen in für uns wichtige Richtungen hat“, sagt Klaus Reifschneider, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft in der Stadtverordnetenversammlung. Der Förderverein Industriedenkmal Bahnhof Bebra möchte den Lokschuppen für einen Euro übernehmen (wir berichteten). Er soll als sogenannter Kaltbau grundsaniert werden.

Für das Projekt steht Geld aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) in Höhe von 200 000 Euro zu Verfügung, der Verein müsse 86 000 Euro investieren, weitere 114 000 Euro sollen aus Stadtumbaumitteln der Stadt Bebra kommen. (mli)

Quelle: HNA

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