Achim Meyer hat erneut einen Foto-Kalender über Rotenburg veröffentlicht

Liebevoller Blick auf die Stadt

Achim Meyer

Rotenburg. Kein Zweifel: Da blickt jemand mit sehr viel Zuneigung zu Rotenburg durch den Kamerasucher: Achim Meyer fotografiert in der Stadt – zu oft ungewöhnlichen Zeiten, aus oft ungewohnten Perspektiven. Eine Auswahl seiner schönsten Aufnahmen präsentiert Meyer nun in einem neuen Kalender.

„Rotenburg an der Fulda 2015“ – der Titel ist schlicht, das Kalendarium übersichtlich, schon mit aktuellen Terminen versehen. Die Bilder sind echte Hingucker: Sei es Gut Ellingerode im Morgendunst (siehe Foto rechts), sei es der beleuchtete Bürgerturm in Schneelandschaft, dessen Aufnahme schon fast Gemäldecharakter hat. „Dabei hat mir Benjamin Lange von der Druckwerkstatt geholfen“, erzählt der 33-Jährige Meyer.

Mehrere Projekte

Schon einmal hat Achim Meyer einen Fotokalender über Rotenburg gestaltet (2012), sein Bildband der Stadt ist inzwischen ein Klassiker. Auch einen Stadtführer hat Achim Meyer veröffentlicht.

Der wache Blick für seine Heimatstadt ist durchaus professionell: Gut fünf Jahre arbeitet er schon in der HNA-Redaktion mit. Logisch, dass er da häufig mit der Kamera unterwegs ist. Für manche Motive steht aber aber auch extra früh auf, wohl wissend, dass das erste Morgenlicht Objekte besonders ausleuchtet.

Sein neuer Kalender ist natürlich für die Gäste der Stadt gemacht. Aber in erster Linie hat Meyer an die Rotenburger selbst beziehungsweise an ehemalige Stadtbewohner als Abnehmer gedacht – die können auch die bereits eingetragenen Termine nutzen. Und sie lieben ihre Stadt und blicken gern auf ihre schönsten Motive – auch wenn sie gern mal über die Heimat „mähren“, Entschuldigung – maulen. Achim Meyer jedenfalls mag die Stadt und präsentiert sie in bestem Licht. Ein schönes Geschenk.

Kalender Rotenburg an der Fulda 2015, Format Din-A-4, 11,90 Euro, erhältlich in der Buchgalerie Berge, dem Kurhessen-Lädchen, beides Steinweg, in der Tourist-Information am Marktplatz und im Lädchen im HKZ.

Von Silke Schäfer--Marg

Quelle: HNA

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