27 neue Justizfachwirte verabschiedet – Grundstein für sichere berufliche Zukunft

Das Lernen hört nie auf

Sie freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss: Unser Foto zeigt einen Teil der Absolventen, die die Ausbildung zum Justizfachwirt abgeschlossen haben. Rechts steht Dr. Roman Poseck, der Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main – einer der Gratulanten. Fotos: Weyh

Rotenburg. Der Prüfungsstress ist endlich vorbei – und die Ausbildung damit erfolgreich abgeschlossen. Darüber freuen sich die qualifizierten Justizfachwirte der Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst in Rotenburg. 27 Anwärter bestanden die Reifeprüfung mit einem Durchschnitt von 8,88 Punkten.

Der Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, Dr. Roman Poseck, übergab die Zeugnisse vor kurzem feierlich im Festsaal des Schlosses in Rotenburg. In seiner Festrede lobte er die Intelligenz, den Fleiß und das Durchhaltevermögen der Absolventen sowie die Kompetenz und das pädagogische Geschick ihrer Ausbilder.

„Versuchen Sie, auch in ferner Zukunft Ihr großes Engagement beizubehalten und niemals aufzuhören, aktiv mitzudenken und kritisch nachzufragen“, legte er den frischen Justizfachwirten zum Abschluss ans Herz.

Lothar Seitz, Direktor des Studienzentrums der Finanzverwaltung und Justiz Rotenburg, bezeichnete die Ausbildung als den Grundstein für den Start in eine sichere berufliche Zukunft. Damit könnten die Absolventen ihrer künftigen beruflichen Verantwortung gerecht werden und würden als Justizsekretäre des mittleren Beamtendienstes in hessischen Gerichten ihren Platz finden.

Der Leiter der Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst, Horst Licht, ließ die vergangene gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren und dankte dem Amtsgericht Bad Hersfeld und stellvertretend dafür Friedhelm Fabiunke, Ausbildungsleiter und Ausbilder, für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen 20 Jahren.

Absolventen bedankten sich

Licht wies die Absolventen auf die nötige Weiterentwicklung der Kenntnisse hin: „Wissen hat eine kurze Halbwertszeit. Es muss durch permanente Lernprozesse ständig aktualisiert werden.“

Auch die Absolventen bedankten sich bei ihren Ausbildern mit kleinen Präsenten. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Tessa Brüne am Flügel.

Von Anna Weyh

Quelle: HNA

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