Lebensqualität im Alter

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Kurz vor der Fertigstellung: Die Gebäude des Altenhilfezentrums zeigen sich schon in frischen und angenehmen Farben.

Am Bahnhof in Bebra passiert etwas: Alte und nicht mehr ansehnliche Gebäude werden abgerissen, stattdessen entsteht mit dem Bau des Altenhilfezentrums am Bahnhof seit einiger Zeit Neues.

 Insgesamt 95 Bewohner können ab März dieses Jahres in 65 Einzelzimmern, die bis zu 19 Quadratmeter groß sind, in 15 Doppelzimmern oder in acht Wohngemeinschaften wohnen und nach Bedarf betreut werden.

Betreuung in der Heimat

8,6 Millionen Euro wurden investiert, damit die Senioren, die pflegebedürftig werden, auch in ihrer Heimat betreut werden können. Nachdem das Projekt zwei Jahre lang entwickelt wurde und fünf vorher einzelne Grundstücke zusammengefasst wurden, ist jetzt alles geschafft. „Bei uns findet die Pflege lokal statt“, betont Ulrich Marth von der Gama, welche das Altenhilfezentrum in Bebra nicht nur baut, sondern auch betreiben wird. Die Zimmer können auf Wunsch auch mit den eigenen Möbeln ausgestattet werden. In jedem Zimmer befindet sich ein barrierefreies Duschbad. Wer in Bebra pflegebedürftig ist, der sucht auch in Bebra ein entsprechendes Angebot, weiß Ulrich Marth sicher, denn die Betreibergesellschaft Gama Unternehmensgruppe Bad Hersfeld betreibt in Nordhessen noch weitere Heime, so zum Beispiel in Ludwigsau-Ersrode, in Fritzlar und in Schlüchtern.

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Drei Stockwerke hoch wird der Komplex – und oben auf dem Dach werden Photovoltaik-Elemente einen Teil der benötigten Energie liefern. Im Erdgeschoss wird ein öffentliches Bistro, das sich zur Bahnhofseite hin öffnet, gutbürgerliche Speisen zu moderaten Preisen anbieten.

Modernes Konzept

Das moderne Wohngruppenkonzept, nach dem die künftigen Bewohner des Altenhilfezentrums in Bebra betreut werden sollen, sieht vor, dass es auf jeder der drei Etagen des Hauses eine große Küche geben soll. Hier ist genügend Platz, um gemeinsam zu kochen und Kaffee zu brühen. Viele der Menschen, die hier einziehen werden, haben zu Hause für sich gesorgt und selbst gekocht. Das soll auch im Altenhilfezentrum so lange wie möglich geschehen. Denn die Unternehmensgruppe fühlt sich dem Motto „Lebensqualität im Alter“ verpflichtet und richtet nach diesem ihre Häuser ein.

Ebenfalls auf jeder Etage ist ein sogenannter „Bewohnertreff“. Dort ist genügend Platz um sich zu treffen und ein kleines Schwätzchen zu halten. Die individuellen Räume bieten ihren Bewohnern jedoch auch ausreichend Möglichkeiten, sich zurückzuziehen, wenn es gewünscht wird.

Wohnen in zentraler Lage

Mit dem Bahnhof in Sichtweite wohnen die künftigen Bewohner fast im Zentrum von Bebra. Zu Fuß lassen sich so noch viele Ziele, wie Friseur oder Einkaufsmöglichkeiten erreichen. Aber auch das Altenhilfezentrum will vieles für seine Bewohner bieten, wie Themenwochen, Feste je nach Saison, Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung von Bebra: So sind abwechslungsreiche Tage sicher.

Bis zu fünfzig neue Arbeitsplätze werden in Bebra entstehen. In Ludwigsau-Ersrode wurden dafür bereits neue Fachkräfte ausgebildet. Das Essen für die neuen Bewohner des Altenhilfezentrums wird aus einer zentralen Küche kommen, wenn sich die Bewohner nicht selbst etwas in ihrer Küche zubereiten.

Und ob Dauerpflegeplätze, Kurzzeitpflegeplätze oder Urlaubs- und Verhinderungspflege: Das Altenhilfezentrum Bebra will gut für die Menschen in Bebra sorgen. (zzh)

Partner dieser Sonderveröffentlichung

Quelle: HNA

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