Bus aus Hersfeld-Rotenburg

Lastwagen fährt auf Reisebus mit Schülern auf - Verletzte

Senden. Ein mit zwei Schulklassen aus Hessen besetzter Reisebus ist auf der Autobahn 7 (Füssen-Würzburg) in Bayern in einen Auffahrunfall verwickelt worden. Nach Angaben der Polizei wurden dabei fünf Menschen verletzt, darunter vier Kinder. Aus welcher Stadt die Schüler stammten, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Nahe Senden im Landkreis Neu-Ulm war der Verkehr am Freitag vor einer Baustelle ins Stocken geraten. Der Bus mit 46 Schülern, 4 Lehrern und 2 Busfahrern an Bord musste bis zum Stillstand abbremsen. Ein Lastwagen, der Langholz geladen hatte, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Bus auf. In dem Reisebus wurden laut Autobahnpolizei drei Kinder leicht an der Halswirbelsäule verletzt, ein viertes Kind habe mittelschwere Bauchverletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin.

Auch der 23-jährige Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Alle 52 Insassen des Busses seien von einem Notarzt untersucht worden. Die Schüler der siebten Klasse waren auf der Rückfahrt von einer Klassenfahrt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Laut Polizei hatte der Bus des Kennzeichen HEF für den Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Für die unverletzten Businsassen kam ein Ersatzfahrzeug. Zur Bergung von Bus und Lastwagen blieb eine Fahrbahn der A7 in Fahrtrichtung Würzburg für mehrere Stunden gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Quelle: HNA

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