Interview mit Frontmann Dirk Licht zum Sieg seiner Hardrock-Band beim Live-Finale

„Lane“ haben es geschafft

„Lane“-Frontmann Dirk Licht spricht über das Musik-Event in Ludwigshafen. Foto: nh

Bad Hersfeld. Die Hardrock-Band „Lane“ aus Bad Hersfeld hat beim Live-Finale des 31. Deutschen Rock&Pop-Preises 2013 in Ludwigshafen mächtig abgeräumt. Die fünf Osthessen gewannen nicht nur in drei von vier Hardrock-Kategorien den ersten Platz, sie gewannen auch den begehrten Zuschauerpreis. Werner Rödiger hat mit „Lane“-Frontmann Dirk Licht über das Musik-Ereignis gesprochen, zu dem die Band und ihre Fans mit 41 Personen im extra gecharterten Reisebus angereist waren.

Wie habt Ihr den Tag bis zu Eurem Gig verbracht?

Licht: Wie alle Musiker und Gäste hieß es auch für uns erst einmal anstellen und warten. Wir haben die Zeit genutzt um die eine oder andere Bekanntschaft mit unseren Mitreisenden bei dem einen oder anderen Bierchen wieder aufzufrischen.

Wie verliefen die Veranstaltung und Euer Auftritt?

Licht: Laut Veranstalter waren 1500 Personen erschienen. Die Veranstaltung verlief erwartungsgemäß sehr straff organisiert, was bei so vielen Bands ja auch kein Wunder ist. Dann waren wir irgendwann endlich an der Reihe: Eine Minute aufbauen, drei Minuten Auftritt und eine Minute abbauen – das vergeht natürlich wie im Fluge. Ehe du merkst, dass du auf der Bühne bist, ist die Sache auch schon wieder vorbei.

Wart Ihr mit dem Auftritt zufrieden, und wie war die Publikumsresonanz?

Licht: Meine Stimme war zwar etwas angeschlagen, hat aber für den einen Song gut gehalten. Ansonsten hat alles bestens geklappt und das Publikum hat auf uns toll reagiert, gute Vorbereitung zahlt sich eben aus.

Wie war die Preisverleihung?

Licht: Die Entscheidungen der Fachjury lauteten: Bester Hardrock-Song Platz 1, bestes Hardrock-Album Platz 1, bester Hardrock-Sänger Platz 1, beste Hardrock-Band Platz 2. Die Entscheidung des Publikums über den Zuschauerpreis für Lane war laut Moderator sogar ziemlich eindeutig.

Und wie verhielt sich die Konkurrenz?

Licht: Es gab Bands und Interpreten der verschiedensten Couleur, Pop, Country, Folk, Singer-Songwriter, Chanson. Sie alle reagierten ausnahmslos positiv, keinerlei „Rumgezicke“, so wie man das eben unter echten Musikern kennt und erwartet.

Was nehmt Ihr außer den Titeln noch mit aus Ludwigshafen?

Licht: Am Ehesten wohl die Erkenntnis, dass nur gute Mucke machen allein schon lange nicht mehr genügt, bei vielen Bands und Interpreten sind heutzutage gutes Aussehen und eine auffällige Bühnenperformance schon mehr als 50 Prozent des Gesamtpakets.

Könnt ihr anderen Musikern diese Veranstaltung weiter empfehlen?

Licht: Ja, das sollte man schon mal mitgemacht haben. Schon um einfach mal ins große Musikbusiness hinein geschnuppert zu haben. (red)

Quelle: HNA

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