Prominente ukrainische Oppositionspolitikerin

HKZ lädt Julia Timoschenko zur Reha in Rotenburg ein

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Julia Timoschenko

Rotenburg. Das Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg (HKZ) hat Julia Timoschenko eingeladen, ihre kardiologische und orthopädische Rehabilitation in Rotenburg zu absolvieren.

Das haben der Geschäftsführer Ulrich Hornstein und der Chefarzt der Kardiologie am HKZ, Prof. Dr. Christian Vallbracht, in einer Pressemitteilung erklärt.

Die prominente ukrainische Oppositionspolitikerin, die als Kandidatin für das Präsidentenamt gehandelt wird, saß zweieinhalb Jahre in Haft. Sie war lange krank und leidet unter anderem am Rücken. Nachdem sie vor einigen Tagen aus der Haft entlassen wurde, wird sie im März an der Charité in Berlin operiert. Dazu hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel Timoschenko eingeladen.

Wie Hornstein gegenüber unserer Zeitung erklärte, hat das Herz- und Kreislaufzentrum eine Einladung per Brief an das ukrainische Parlament geschickt mit der Bitte, sie an Julia Timoschenko weiterzuleiten. „Das wäre der Knüller, wenn das klappt“, sagte Hornstein.

Artikel aktualisiert um 13.30 Uhr

Nach seinen Angaben bietet das HKZ sowohl in der Orthopädie wie auch der Kardiologie eine ausgezeichnete Behandlung. Darüber hinaus verfüge die Klinik auf dem Rotenburger Hausberg über russisch- und ukrainisch-sprachiges Personal, sodass auch sprachliche Probleme nicht auftreten können. Wie Vallbracht erklärte, wäre es für das HKZ eine große Ehre, die ukrainische Oppositionsführerin in Rotenburg zu behandeln. (mcj)

Quelle: HNA

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