In Hattorf gilt weiterhin Kurzarbeit

K+S: Produktion in Unterbreizbach wird wieder aufgenommen

Unterbreizbach/Phillipsthal. Am Standort Unterbreizbach des Werkes Werra wird die Produktion am Donnerstag wieder aufgenommen. Der Grubenbetrieb hat bereits am Mittwoch mit der Förderung begonnen.

Dies teilt K+S in einer Pressemitteilung mit.

Der mit Ausnahme der Bittersalzproduktion ebenfalls in Kurzarbeit befindliche Standort Hattorf könne noch nicht wieder angefahren werden, da die vollständige Entsorgung aller Produktionsabwässer derzeit nicht möglich sei.

Wegen der nur sehr begrenzt zur Verfügung stehenden Möglichkeit, Salzabwässer im Rahmen einer Übergangsregelung zu versenken, ist das Werk Werra bei der Entsorgung der Halden- und Produktionsabwässer bekanntlich seit Ende des Jahres 2015 sehr stark von der Wasserführung der Werra abhängig, heißt es in der Mitteilung.

Um die Produktion dennoch möglichst kontinuierlich aufrechtzuerhalten, schöpfe das Abwassermanagement alle Möglichkeiten aus. Dazu gehörten neben den Entsorgungswegen Einleitung und Versenkung vor allem eine zielgerichtete und vorausschauende Bewirtschaftung der Speicherbecken sowie die Nutzung des Lösungsverbundes Unterbreizbach – Wintershall.

Durch die Niederschläge der vergangenen Tage sei es möglich gewesen, am Standort Wintershall die Speicherbecken für Produktionsabwässer weitgehend zu entleeren und über den Lösungsverbund Hartsalzlösung aus Unterbreizbach zu verarbeiten, teilt das Unternehmen mit. Dies eröffne für den thüringischen Standort die Möglichkeit, nach rund drei Wochen Kurzarbeit die Produktion nun zunächst wieder aufzunehmen. Da die Prozesswasser-Becken in Philippsthal noch nicht entleert werden konnten, ruht die Produktion am Standort Hattorf mit Ausnahme der Bittersalzproduktion weiterhin.

Davon sind rund 650 Mitarbeiter betroffen, die sich seit dem 4. Mai in Kurzarbeit befinden.

Über die K+S KALI GmbH Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8000 Mitarbeiter. (red/nm)

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Quelle: HNA

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