Zwischenbilanz

Kundenbefragung Rotenburger Standortoffensive: Vielfalt fehlt

Rotenburg. Schon mehr als 330 Menschen haben sich an der Umfrage zur Standortoffensive in Rotenburg beteiligt – viele von ihnen per Fragebogen im Internet. Der neue Verein Gemeinsam in Rotenburg hatte diese Umfrage zusammen mit der Stadt Anfang dieser Woche gestartet.

Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) hat bereits eine kurze Zwischenbilanz gezogen. Demnach waren 78 Prozent der Umfrageteilnehmer Rotenburger, die Übrigen haben ihre Wurzeln in der Stadt oder andere Verbindungen zu Rotenburg. Knapp 52 Prozent sind männlich, 45 Prozent arbeiten im Angestelltenverhältnis. Fast 60 Prozent der Umfrageteilnehmer verfügen über ein monatliches Haushaltseinkommen bis maximal 2500 Euro. Bei 18 Prozent liegt es unter 1000 Euro, bei 28 Prozent zwischen 1500 und 2500 Euro.

Mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sowie dem Service des Einzelhandels sind die Kunden offenbar zufrieden – das zeigt jedenfalls das Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt. Die Umfrage läuft noch bis zum Ende dieses Monats.

Nur eine Schulnote vier gibt es hingegen für die Produktvielfalt. Schmerzlich vermisst wird offenbar bezahlbare Mode für junge Leute. Auch eine Drogerie oder Parfümerie wünschen sich Kunden in Rotenburg. Ein Baumarkt steht ebenfalls auf der Wunschliste.

An der Umfrage können sich alle Bürger und Gäste noch bis Ende August beteiligen. Die Ergebnisse sollen anschließend analysiert und Konsequenzen beraten werden. Sie stehen laut Grunwald allen zur Verfügung, die den Handel in der Stadt fördern möchten. (sis)

Fragebögen, die anonym beantwortet werden können, liegen in Einzelhandelsgeschäften, Banken, der Stadtverwaltung und in der HNA-Geschäftsstelle aus.

Im Internet kann man sie ausfüllen unter: http://zu.hna.de/umfrage2308

Quelle: HNA

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