Die „Krempe“ ist umgezogen

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Ein Blickfang in Bebras oberer Bahnhofstraße: Die neue „Krempe“, in der auch weiter alles unter einen Hut passt.

Else Luckhardt ist Wirtin aus Passion und fast schon so etwas wie ein „Bäwersches“ Original.

Jetzt ist sie mit ihrer „Krempe“ vom angestammten Platz in der Bahnhofstraße in das schräg gegenüber gelegene, von der Stadtentwicklung Bebra (SEB) mit Geldern von Bund, Land und Stadt sanierte, ehemalige Farben-Ullrich-Haus umgezogen.

Nach umfangreichen Baumaßnahmen vom Keller bis zum Dach stellt sich ihr neues Domizil – das Haus Bahnhofstraße 12 – als Schmuckstück und Bereicherung für die Innenstadt dar. Neben dem etwa 90 Quadratmeter großen, gemütlich eingerichteten Gastraum mit Theke, der mit seinen Fotos ein bisschen an „Alt-Bebra“ und an den von Else Luckhardts Urgroßeltern gegründeten „Frankfurter Hof“ erinnert, gibt es im Erdgeschoss einen abgetrennten Raucherraum mit acht Barhockern und einen Gesellschaftsraum für etwa 30 bis 40 Personen. In ihm hat man einen schönen Blick ins Grüne. Er eignet sich besonders für kleinere Feiern von Familien oder Vereinen. Gerne lässt sich die 75-Jährige, die von Helga Seeland und weiteren Mitarbeiterinnen unterstützt wird, für ihre Gesellschaften etwas einfallen, denn das Wohl der Gäste liegt der langjährigen Kreisvorsitzenden des Hotel- und Gaststättenverbandes am Herzen. So träumt sie schon von ganz neuen Events mit rustikalen Büfetts oder mit einem Alleinunterhalter. Im Sommer wird darüber hinaus die Möglichkeit bestehen an vier Tischen vor dem Lokal zu sitzen.

Neben den im Erdgeschoss untergebrachten Räumlichkeiten der „Krempe“, zu denen auch eine Küche, Vorratsräume und sanitäre Anlagen gehören, enthält das Gebäude zwei großzügig bemessene, 128 Quadratmeter große Wohnungen. Im 1. Geschoss befindet sich die Pächterwohnung nebst Personalräumen. Im 2. Geschoss befindet sich eine weitere, aus vier Zimmern, Küche, Bad bestehende Wohnung, die ab sofort zu vermieten ist.

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Die offizielle Einweihung, zu der auch Nachbarn und Gäste aus dem benachbarten GAMA-Altenzentrum, in der Else Luckhardt vorübergehend Unterschlupf gefunden hatte, erwartet werden, findet am Donnerstag, 5. Dezember, statt. Vielleicht ist bis dahin auch die von Else bestellte „Krempe“ fertig. (zwa)

Quelle: HNA

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