Rückkehr der ICE und IC nach Berlin – Keine Abstriche in Bebra

Kreisstadt profitiert von neuem Fahrplan

Hersfeld-Rotenburg. Mit dem Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn am kommenden Sonntag steht Bad Hersfeld von den Verbindungen im Fernverkehr noch besser da als zuvor: Denn nicht nur die regelmäßigen ICE-Halte kehren in die Lullusstadt zurück, sondern auch die Direktverbindung per IC nach Berlin (und weiter nach Binz) bleibt erhalten.

Auch die Bahnfahrer ab Bebra müssen durch den neuen Fahrplan keinerlei Abstriche hinnehmen: Denn dort bleiben die ICE-Verbindungen am Morgen nach Dresden und am späten Nachmittag nach Düsseldorf ebenso erhalten wie die morgendliche Intercity-Verbindung nach Düsseldorf und abends zurück nach Leipzig.

Nach dreijähriger Unterbrechung wird Bad Hersfeld ab Sonntag auf der Strecke Frankfurt/Main-Flughafen Richtung Osten wieder durch ICE-Züge bedient – und das besser als bisher. Denn nicht Leipzig ist Endstation, sondern Dresden. Wegen technischer Probleme hatte die Bahn hier vorübergehend Intercity-Züge eingesetzt.

„Nachdem die Situation bei den letzten Fahrplanwechseln unbefriedigend war, gibt es diesmal eine tatsächliche Verbesserung“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (CDU). Er habe sich in zahlreichen Gesprächen mit den DB-Verantwortlichen für Bad Hersfeld stark gemacht. Die Festspielstadt wird wie gewohnt im Zwei-Stunden-Takt angebunden, mit einer Ausnahme: um 9.40 Uhr geht es mit einem Intercity von Thüringen aus nicht weiter gen Osten, sondern in die Bundeshaupstadt Berlin und weiter ins Ostseebad Binz auf Rügen. Dieser direkte Zug nach Berlin ist bei älteren Fahrgästen und Familien beliebt, weil die Umsteigezeiten in Naumburg knapp bemessen waren.

Kritisch sehen allerdings die Pendler die Rückkehr der schnellen weißen Züge: Wer mit der Bahn zur Arbeit muss, der zahlt im ICE für dieselbe Strecke spürbar mehr als in den bisher eingesetzten Intercitys (unsere Zeitung berichtete).  Hintergrund, Zum tage

Von Karl Schönholtz

Quelle: HNA

Kommentare