Kommunale Zusammenarbeit spart Alheim und Rotenburg jährlich 60 000 Euro ein

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Thomas Eckhardt

Alheim / Rotenburg. Die Zusammenarbeit zwischen Rotenburg und Alheim wird intensiver. Personal- und Sachkosten werden mit dem kürzlich gegründeten Verwaltungszweckverband Alheimer eingespart. Weitere gemeinsame Einrichtungen sind geplant.

Ein gemeinsames Bau- und Planungsamt sei bereits in Vorbereitung, erklärte der Geschäftsführer des Zweckverbands und Alheimer Büroleiter, Thomas Eckhardt, auf Anfrage. Außerdem soll die Finanzbuchhaltung der beiden Verwaltungen zusammengelegt werden, nachdem die Kassen bereits fusioniert haben. Eckhardt rechnet damit, dass diese nächsten Schritte der interkommunalen Zusammenarbeit in diesem oder dem nächsten Jahr gemacht werden können.

Neben der gemeinsamen Kasse kooperieren Alheim und Rotenburg bisher noch beim Personalservice und den Standesämtern. Fünf Mitarbeiter sind davon laut Eckhardt betroffen, die bereits seit 2013 in den beiden Rathäusern zusammenarbeiten. So könne spezialisiertes Fachpersonal gebündelt werden. „Das bewährt sich insbesondere in Vertretungsfällen zum Wohle der Beschäftigten“, sagt Eckhardt.

Nach seinen Angaben erfährt der Verwaltungszweckverband viel Aufmerksamkeit. „Wir haben schon eine Vielzahl von Anfragen erhalten, selbst von Kommunen außerhalb Hessens“, sagt Eckhardt. Das zeige, dass sich Rotenburg und Alheim auf dem richtigen Weg befinden, um die Ausgaben zu reduzieren und damit letztlich auch die Bürger zu entlasten.

Das wird offenbar auch beim Land Hessen gesehen, das dieses Projekt mit 75 000 Euro aus dem Landesausgleichsstock fördert. Regierungspräsident Walter Lübcke würdigte bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids den Verwaltungszweckverband als „Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit“. Es zeige deutlich, wie man Kirchturmdenken zum Wohle der Bürger ad acta legen könne. (mcj)

Quelle: HNA

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