Kommentar zur Hand-Fuß-Mund-Krankheit: "Sorgen der Eltern"

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Marcus Janz

Rotenburg. Die hoch ansteckende Hand-Fuß-Mund-Krankheit, kurz HFMK, macht im Kreis Hersfeld-Rotenburg die Runde. Für Eltern bedeutet das auch wegen der Kinderbetreuung Probleme. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Marcus Janz.

Bis vor ein paar Jahren war die Hand-Fuß-Mund-Krankheit weitgehend unbekannt. Glücklicherweise verläuft die Virusinfektion, die sich so rasend schnell im Landkreis verbreitet, fast immer ohne Komplikationen. Eine große Plage sind das Fieber und der Ausschlag trotzdem gerade an diesen heißen Tagen.

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Jede Krankheit eines Kindes bereitet den Eltern Sorgen. Nach dem, was Erzieherinnen in den Kindertagesstätten zunehmend beobachten, sorgen sich die Eltern aber nicht nur um das Wohlergehen ihres Kindes. Wenn beide arbeiten und niemand sonst den Schatz betreuen kann, dann stellt sich für sie ganz praktisch die Frage, wer sich ums Kind kümmert.

Zwar zahlt die Krankenkasse für die Eltern kranker Kinder bis zu zehn Tage Arbeitsausfall im Jahr. Doch das bedeutet einen hohen bürokratischen Aufwand, und an der Arbeitsstelle bricht auch kein Jubel aus, wenn ein Kollege fehlt.

Es ist nicht gut und auch nicht richtig, wenn junge Eltern ein krankes Kind trotzdem in die Kita bringen. Ein bisschen verständlich ist es aber schon.

Email an den Autor: mcj@hna.de

Quelle: HNA

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