Der Posaunenchor Heinebach feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einem Konzert

Kollekte für die Flutopfer

Gemeinsam musiziert: Zum 100-jährigen Bestehen des Posaunenchors Heinebach gaben der Posaunenchor der Chrischonagemeinde Heinebach, der Posaunenchor Binsförth/Heina sowie der Posaunenchor Heinebach ein gemeinsames Konzert. Foto: Koch

Heinebach. Drei Blasorchester, ein Konzert: Das 100-jährige Bestehen des Posaunenchors der evangelischen Kirche Heinebach war Anlass für Jubiläumskonzert und Festgottesdienst in der Heinebacher Kirche.

Landesposaunenwart Andreas Jahn dirigierte die Posaunenchöre der Chrischonagemeinde Heinebach, aus Binsförth/Heina sowie aus Heinebach, die zu diesem Anlass zusammenspielten.

„Das gemeinsame Musizieren ist bei den beteiligten Posaunenchören gut eingebürgert“, berichtete Jahn. „Aus den gemeinsamen Proben entstehen immer auch gemeinsame Auftritte.“ Das Konzert bot eine Musikmischung von Barock bis Swing. Das Programm orientierte sich in der Abfolge an der Musikgeschichte – unterbrochen von Chorälen.

Auch die rund 150 Zuhörer waren miteinbezogen und sangen vier Lieder mit. Die einzelnen Stücke, wie zum Beispiel „Marsch aus Scipio“, „Largo cantabile“, „Kyrie“, „Lobe den Herrn, meine Seele“ und „Heaven is a wonderful place“ wurden mit viel Applaus bedacht.

Chorleiter Arnold Herwig vom Posaunenchor Heinebach freute sich über die gefüllte Kirche und entschuldigte den Posaunenchor aus Lorenzkirch in Sachsen. Sie sind vom Hochwasser an der Elbe so stark betroffen, dass sie die Teilnahme am Jubiläum in Heinebach absagen mussten.

Wasser stand in der Kirche

„Unsere Gedanken sind bei den Geschädigten dort“, sagte Herwig und bat um Spenden für die befreundete Kirchengemeinde. 1,50 Meter hoch habe das Wasser in der Kirche gestanden. „Auch die Kollekte des Festgottesdienstes lassen wir der Kirchengemeinde Lorenzkirch zukommen“, sagte der Heinebacher Pfarrer Torsten Eisenträger. Er lud die Konzertgäste außerdem ein, sich die Fotos zur 100-jährigen Geschichte des Posaunenchors im Gemeindehaus anzuschauen.

Grußworte sprachen Bürgermeister Georg Lüdtke und der neue Dekan des Kirchenkreises Melsungen, Norbert Mecke, der Gottes Segen für die Zukunft wünschte. „Bisher hat der Posaunenchor immer den richtigen Ton getroffen“, sagte Lüdtke, „das wünschen wir uns auch für die Zukunft.“ (zxy)

Quelle: HNA

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