Neue Spielgeräte für die Heinebacher Lindenschule: Förderverein macht’s möglich

Klettern und balancieren

Ruth Hangen

Heinebach. Schüler der Heinebacher Lindenschule dürfen in den Pausen von jetzt an auf einem schicken neuen Klettergerüst aus Holz toben und ihren Gleichgewichtssinn auf einem Balancier-Parcours von Baum zu Baum trainieren. Der Förderverein der Schule hat die Umgestaltung des Schulhofs zusammen mit vielen Helfern und Unterstützern möglich gemacht.

Der Förderverein, der seit fast drei Jahren Nachmittagsbetreuung anbietet, habe die Notwendigkeit gesehen, bessere Bewegungsmöglichkeiten für Kinder zu schaffen, berichten Ruth Hangen und Peter Kosel vom Vorstand des Fördervereins.

Der Weg hatte viele Etappen: Zunächst ermittelten Viertklässler unter Anleitung von Lena Heilmann und Sabine Grünwald mit Interviews die Bedürfnisse der Schüler und machten einen Plan, den ein Architekt dann konkretisierte.

Für die Finanzierung der zusammen 17 000 Euro teuren Spielgeräte organisierten die Elternbeiratsmitglieder Carol Calov und Bianca Heinzerling mit weiteren Eltern, Lehrerinnen und dem Heinebacher Kirmesteam einen Spendenlauf. Etwa 5000 Euro erliefen die Schüler so mit Hilfe von Sponsoren. Gleichzeitig wurden weitere Sponsoren gesucht.

Ruth Hangen bedankte sich unter anderem bei der Firma Krug, der freiwilligen Feuerwehr Heinebach, dem Edeka-Markt Hellwig und dem Bauhof des Landkreises für tatkräftige Unterstützung. Aus dem Programm „Kinder für Nordhessen“ kamen Zuschüsse sowie von der AOK Hessen. „Unser besonderer dank gilt Lena Heilmann, die alle Fäden in der Hand hielt und deren Einsatz es zu verdanken ist, dass wir jetzt schon hier stehen,“ sagt Hangen.

Einladend steht die verwinkelte Kletterburg aus beständigem Rubinienholz nun in einem Bett aus weichen Hackschnitzeln, drum herum ältere Spielgeräte, nicht weit entfernt der Balancierparcours, den das Unternehmen German Quest gebaut hat, das auch den Kletterpark bei Braach betreibt.

Die Schulhofumgestaltung soll fortgesetzt werden, so Ruth Hangen. Betonflächen sollen entsiegelt werden und Plätze zum Sitzen und Verstecken entstehen. Ruth Hangen hofft dafür weiter auf Hilfe der Eltern, ob durch Arbeitseinsatz oder die Bereitstellung zum Beispiel eines Baggers.

Für die Einweihung hatten Schule und Eltern ein Fest mit Gesang veranstaltet, bei dem Schulleiterin Gebriele Schimka die Eltern vom Klettergerüst aus begrüßte und auch die erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz zu Gast war. Sie bezeichnete die auf viel Eigeninitiative und Engagement gründende Schulhofgestaltung als einen „echten Alheimer“.

Der Förderverein freut sich über Spenden: Sparkasse Hersfeld-Rotenburg, BLZ 532 500 00, Konto 90 00 20 18.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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