Fotovoltaikhersteller sucht Vertriebspartner

Kirchner Solar Group baut auf Boom in Polen

Alheim. Die Kirchner Solar Group (KSG) will sich vestärkt in Polen engagieren. Der Alheimer Anbieter von Fotovoltaiklösungen, der in Heinebach 220 Mitarbeiter beschäftigt, setzt auf einen Solarboom im Nachbarland. Polen führt 2013 eine Einspeisevergütung für Solarstrom ein.

Kirchner präsentiert Mitte der kommenden Woche auf der Warschauer Fachmesse Renexpo seine Produkte zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie, teilt Thomas Czarnecki mit. Er ist für den internationalen Verkauf verantwortlich. Ziel sei es, lokale Vertriebspartner zu finden.

Insbesondere wird Kirchner die von Solarparks bekannten Nachführsysteme vorstellen. Auch das mobile Labor PV-Mobilab, in dem Solarmodule auf Schäden überprüft werden können, zeigt Kirchner auf der Messe in Warschau.

Polen habe sich zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 15,5 Prozent zu erhöhen: „Der polnische Solarenergie-Markt birgt viel Potenzial“, sagt Czarnecki. Ein Gesetzentwurf sehe für kleinere Solarstrom-Kraftwerke einen Vergüntungssatz von 25 Cent pro Kilowattstunde vor. In Deutschland liegt er derzeit bei etwa 17 Cent. Nach der Kürzung der Einspeisevergütung in diesem Jahr berichteten zahlreiche deutsche Solarunternehmen von wirtschaftlichen Schwierigkeiten, bis hin zur Insolvenz. (mcj)

Quelle: HNA

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