Einige Gemeinden wollen Listen reduzieren

Kirchen suchen noch Kandidaten

Hersfeld-Rotenburg. Die Kandidatensuche für die Kirchenvorstandswahlen im September gestaltet sich in den Kirchenkreisen Rotenburg und Hersfeld schwierig. Es haben bereits mehrere Gemeinden beantragt, die Anzahl der Kandidaten auf den Stimmzetteln zu reduzieren.

Normalerweise sollen doppelt so viele Namen auf der Liste stehen wie letztlich Mitglieder gewählt werden können. Jetzt reduzieren Gemeinden auf die eineinhalbfache Zahl, einfach, weil Kandidaten fehlen, erklärte die Dekanin des Kirchenkreises Rotenburg, Gisela Strohriegl. Der Kirchenkreisvorstand muss der Reduzierung zustimmen.

Bis zum 15. Juni sollen die Kandidatenlisten stehen. Dann haben die aktuellen Kirchenvorstände bis zum Monatsende Zeit, die Listen zu überprüfen. Einige nutzen die Zeit auch noch, um weitere Kandidaten zu finden.

Im Kirchenkreis Hersfeld mit seinen 30 Gemeinden und Kirchspielen ist bisher nur ein Notruf einer Gemeinde eingegangen, die auch die eineinhalbfache Anzahl der Kandidaten nicht schafft, sagte Dekan Ulrich Brill. Er ist weit weg von Katastrophenstimmung: „Es war immer schon schwierig, Kandidaten zu finden. In diesem Jahr ist es nicht dramatisch schlimmer.“

Im Kirchenkreis Rotenburg gibt es 44 Kirchenvorstände. Wahlberechtigt sind gut 25.000 Christen. Im Kirchenkreis Hersfeld sind es rund 38 800. (sis)

Mehr lesen Sie in unserer gedruckten Freitagsausgabe.

Quelle: HNA

Kommentare