Kein Kredit für Bad-Sanierung: Wildeck wehrt sich

Obersuhl. Die Gemeinde Wildeck will die Entscheidung der Kommunalaufsicht, die für die Sanierung der Kleinschwimmhalle Obersuhl geplante Kreditaufnahme von 500.000 Euro nicht zu genehmigen, nicht hinnehmen.

Die Gemeindevertretung beauftragte den Gemeindevorstand gegen die Verfügung der Kommunalaufsicht Widerspruch beim Hessischen Innenminister einzulegen. Einen entsprechenden Änderungsantrag hatte Gerhard Bick von der FDP-Fraktion in der Sitzung des Parlaments am Donnerstagabend gestellt. Für den Antrag stimmten die Fraktionen von SPD und FDP sowie ein Mitglied der FWG-Fraktion - insgesamt 14 Gemeindevertreter. CDU, Grüne und der Rest der FWG-Fraktion stimmten dagegen - zusammen 12 Parlamentarier.

Der ursprüngliche Antrag, die Entscheidung der Kommunalaufsicht zu akzeptieren und den Wirtschaftsplan der Gemeindewerke entsprechend anzupassen, bekam keine Mehrheit. Zwölf Gemeindevertreter stimmten mit Ja, 14 mit Nein. Im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke ist für 2012 die erste Hälfte der Kreditaufnahme für eine Sanierung der Kleinschwimmhalle, also 250.000 Euro, eingeplant.

„Die Ablehnung des Kredits hätte zur Folge, dass auch der zugesagte Zuschuss vom Land in Höhe von 390.000 Euro entfallen würde“, erläuterte Gerhard Bick seinen Antrag.

Warum CDU und Grüne sich gegen den Widerspruch beim Innenministerium ausgeprochen haben, lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe. (dup)

Quelle: HNA

Kommentare