Autobahnpolizei geht litauische Diebesbande auf A 5 bei Kirchheim ins Netz – Schaden: 25 000 Euro

Mit 100 Katalysatoren erwischt

Da klickten die Handschellen: Die beiden Litauer wurden vorläufig festgenommen und ihr Fahrzeug sichergestellt. Symbolfoto: dpa

Kirchheim. Ein großer Fahndungserfolg ist einer Streife der Polizei-Autobahnstation Bad Hersfeld gelungen: Am Montagnachmittag ging ihr auf der Autobahn 5 bei Kirchheim eine litauische Diebesbande ins Netz.

Ihr werden mehrere Katalysatoren-Diebstähle vorgeworfen. Durch die Raubzüge sei bisher ein Schaden von über 25.000 Euro entstanden.

Laut Auskunft eines Polizeispechers fahndeten die Beamten auf der A 5 nach einem älteren VW-Bus mit litauischem Kennzeichen. Als das Fahrzeug gegen 16 Uhr schließlich in Sichtweite war, wurde die Verfolgung aufgenommen.

Zwei Litauer überführt

Bei Kirchheim hielten die Polizisten das Fahrzeug an und unterzogen die beiden Fahrer einer Kontrolle. Schnell stellte sich heraus, dass die beiden Litauer im Alter von 19 und 23 Jahren diejenigen sind, die schon seit geraumer Zeit in mehreren Bundesländern Einbrüche und Raubzüge begangen haben. Ihnen werden unter anderem mehrere bandenmäßige Diebstähle mit Zielrichtung Katalysatoren vorgeworfen.

Diebesgut im Auto

Im Fahrzeug fanden die Beamten etwa 100 Katalysatoren, die laut des Polizeisprechers „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus erneuten Diebstählen“ stammen. Die beiden Litauer wurden vorläufig festgenommen und das Fahrzeug sichergestellt. In späteren Vernehmungen stellte sich heraus, dass die Litauer auf dem Weg zurück in ihr Heimatland waren.

Die weitere Aufklärung der Straftaten dauert nach Angaben der Polizei noch an. Gegen die beiden Beschuldigten wurde bereits durch die zuständige Staatsanwaltschaft in Lüneburg Haftbefehl beantragt und durch das Amtsgericht verkündet. (red/esp)

Quelle: HNA

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