300 fleißige Helfer sammelten in Rotenburg die Hinterlassenschaften illegaler Entsorger ein

Kampf gegen Müllfrevler

Viel Mühe mit dem Mülleinsammeln: Dieses Gruppenbild zeigt einen Teil der Akteure aus Rotenburg mit einer kleinen Auswahl des gefundenen Sonder- und Sperrmülls. Foto: nh

Rotenburg. 30 Kubikmeter Müll – das ist das traurige Ergebnis der Sammelaktion „Sauberhaftes Hessen“ in Rotenburg und den Stadtteilen. Bürgermeister Christian Grunwald dankt den 300 fleißigen freiwilligen Helfern, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Gefunden wurden Kanister mit Altöl, Sondermüll, Sperrmüll – vom Sessel über Schränke bis hin zu Waschmaschinenteilen, Autoreifen, Plastikmüll jeglicher Art, Flaschen und Schlachtabfälle. „Besonders ärgerlich ist die illegale Beseitigung von silagefähigen Grünabfällen – diese wurden in Plastiktüten an Böschungen entlang der Bundesstraße 83 entsorgt“, beklagt Rotenburgs Bürgermeister.

Täter auch anzeigen

Beim Auflesen der zum Teil zerschlitzten Säcke sei es mehrfach zum Austritt übel riechender Flüssigkeiten gekommen. Bei dieser Art der illegalen Müllentsorgung mit Grundwassergefährdung handele es sich nicht mehr um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um einen Straftatbestand. „Um künftigen Müllfrevel zu vermeiden, bitten wir die Bürger um erhöhte Wachsamkeit und den Mut, illegale Müllentsorger auch anzuzeigen“, sagt Grunwald, der darauf hinweist, dass auf dem Biomassehof Hafermas in unmittelbarer Nachbarschaft eine ordnungsgemäße Verwertung der Gartenabfälle kostengünstig möglich sei. Auch für Sperrmüll, Bauschutt und Schrott gebe es dort in Containern ortsnah legale Verwertungsmöglichkeiten. (pgo)

Quelle: HNA

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