Absolventen der Fachoberschule an den Beruflichen Schulen Bebra erhielten Zeugnisse

99 kamen in das Finale

Die besten Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule an den Beruflichen Schulen Bebra (von links): Felicitas Brandl, Henrik Obermüller, Toni Karalus, Antonia Hammer, Svenja Fiedler und Helene Boppert. Foto: Knierim

BEBRA. Im Gegensatz zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben es die 99 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule an den Beruflichen Schulen Bebra ins Finale geschafft – zumindest ins Finale ihrer Schullaufbahn. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, wurde ihnen zum Abschluss erklärt.

Nachdem nun die Last des Lernens und der Prüfungen von den Schultern der 99 Fachoberschulabsolventinnen und -absolventen genommen ist, erhielten sie während einer Feierstunde ihre Zeugnisse der allgemeinen Fachhochschulreife – dem zweithöchsten Schulabschluss in Deutschland. Viele Wege stehen ihnen nun offen, denn sie können unabhängig von der Fachrichtung ihres Fachabiturs an einer Fachhochschule studieren oder eine andere gehobene Laufbahn einschlagen.

„Machen sie von ihren Chancen Gebrauch. Nutzen sie diese Investition in ihre Zukunft. Die momentanen Bedingungen sind gut für sie“, ermunterte Wolfgang Haas, der Schulleiter der Beruflichen Schulen Bebra, die jungen Menschen dazu, auf ihr Wissen weiter aufzubauen. Auch Stadtrat Georg Soldan, der den Bebraer Bürgermeister Horst Groß vertrat, machte ihnen Mut: „Sie haben ein Fundament geschaffen, auf dem sie aufbauen können. Bildung lohnt sich immer.“

In ihrer Festrede verglich Inga Petersson die Schulzeit mit einem Fußballspiel: „Hinter ihnen liegt eine lange Schulzeit mit vielen Trainingseinheiten und teilweise auch Nachspielzeiten.“ Der Lehrer habe als Trainer fungiert und entschieden, wer spielen durfte und wer auf welcher Funktion eingesetzt wurde. „Doch jetzt tragen sie die Verantwortung, und dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung“, erklärte Inga Petersson. „Training, Disziplin, Talent und Mut gehören genauso dazu wie Fehlpässe, Rückschläge und verlorene Spiele – es gewinnt immer nur der, der gelernt hat, im Team gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, sagte Petersson zu den Fachoberschulabsolventinnen und -absolventen. „Diesen Pokal hier haben sie gewonnen. Doch nun geht es wieder in die Qualifikation und ins Trainingslager – denn: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ (zpk)

Quelle: HNA

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