Beim Rennen in Knaresborough zeigten diesmal neue Kräfte, was die Bebraner können

Junges Team im Bett dabei

Unterwegs im hohen Wasser: Das Team „New Bebra Beavers“ beim durchqueren der Nidd. Fotos: nh

Bebra. Mit frischen Kräften machten sich die Bebraer in diesem Jahr zum Besuch des Bettenrennens in ihre englische Partnerstadt Knaresborough auf. Eine 27-köpfige Reisegruppe startete zu dem gleichermaßen verrückten wie traditionellen Ereignis – mit dabei eine junge Mannschaft aus Bebra und den Ortsteilen, die sich Ende Februar gemeldet hatte und deren Mitglieder allesamt zum ersten Mal an diesen spektakulären Feierlichkeiten teilnehmen wollten.

Begleitet von Nortrud Hoffmeister, der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Bebra-Knaresborough, hatte das Team in den Monaten zuvor regelmäßig für die Teilnahme trainiert. Die erfahrene Bettenrenn-Kennerin hatte die Läufer auch in Knaresborough mit der Strecke vertraut gemacht.

Schnellste neue Mannschaft

„Das diesjährige Bebraer Team New Bebra Beavers – bestehend aus Manuel Deist, Axel Havemann, Elias Jargon, Johannes Linke, Christian Lotz, Jakob Noll, Niklas Schade sowie Steuerfrau Noa Göbel – hat sich in jeder Hinsicht hervorragend präsentiert und den 28. Platz von 90 teilnehmenden Mannschaften belegt“, berichtet Nortrud Hoffmeister erfreut nach der Rückkehr. In der Kategorie „Fastest New Team“ schnitten die Bebraner mit zwei Minuten Vorsprung als schnellste neue Mannschaft ab – obwohl die Wetterbedingungen in diesem Jahr alles andere als ideal waren. Erst kurz vor dem Start wurde entschieden, ob der Fluss Nidd trotz des hohen Wasserstandes und der starken Strömung überhaupt durchquert werden durfte.

Als Neuseeländer im Festzug

Für den Festzug – der traditionsgemäß vor dem Rennen stattfand und diesmal unter dem Motto „Olympic Nations“ stand – repräsentierten die Bebraer das für sie im Vorfeld ausgeloste Neuseeland. Insbesondere der unterwegs eingeflochtene Haka-Tanz der Maoris brachte der Mannschaft viel Beifall und Münzen für einen wohltätigen Zweck ein – zu Tausenden säumten die Zuschauer die Straßen von Knaresborough.

Neben dem Bettenrennen war auch wieder viel Zeit für Gespräche und Aktivitäten in den Gastfamilien, in denen die Besucher aus Bebra stets untergebracht werden. Zudem hatten Nortrud Hoffmeister und Hans-Jürgen Hoffmeister in bewährter Weise wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Reise organisiert – darunter Besuche und Besichtigungen in Beamish, Durham, York und Whitby.

Während des offiziellen Empfangs der Bebraer Gäste im Knaresborough House wurde Bürgermeister Horst Groß zudem die Ehrenbürgerschaft von Knaresborough verliehen – unsere Zeitung berichtete. Zudem nutzten die Vertreter des Town Twinning Committees und des Partnerschaftsvereins den Besuch, um intensiv über den Stand der 43-jährigen Städtepartnerschaft zu sprechen und Ideen für zukünftige Aktivitäten auszutauschen. ARTIKEL UNTEN

Von Peter Gottbehüt

Quelle: HNA

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