Seit 2003 wird eine deutsche Liga ausgetragen

Jugger treffen sich in Großsporthalle

Jugger: Johannes Rach und Sonia Lecaille bei der neuen Sportart, die eine Mischung aus Handball und Rugby ist. Archivfoto: Dräger

Rotenburg. Das erste überregionale Rotenburger Jugger-Event findet am heutigen Samstag, 13. April, in der Großsporthalle in Rotenburg statt. Das steht in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Beginn ist um 15 Uhr, das Ende ist für 20 Uhr geplant.

Jugger ist eine Mischung aus Handball und Rugby. Gespielt wird in einem 20 mal 40 Meter großen Spielfeld. Die Mannschaften müssen einen Schaumstoffball, traditionell in Form eines Hundeschädels, in das runde gegnerische Mal befördern.

Vier der fünf Feldspieler sind mit Pompfen bewaffnet, das sind mit Schaumstoff gepolsterte Lanzen und Ketten. Nur der unbewaffnete Läufer darf einen Ball aufnehmen. Wird einer der Spieler von Pompfen oder Ketten getroffen, muss er sich hinknien und aussetzen. Die Zeit wird beim Jugger mit Trommelschlägen gemessen.

Seinen Ursprung hat die neue Sportart Jugger in dem australischen Film „Jugger – Kampf der Besten“ aus dem Jahr 1989. Im Film spielen umherziehende Mannschaften in einer Art Gladiatorenwettkampf gegeneinander. Seit den 1990er-Jahren hat sich die ungefährliche Form von Jugger als Sportart in Deutschland verbreitet.

Die Teams sind teilweise in Vereinsstrukturen organisiert. Seit 2003 wird die „German Jugger Leaque“, die deutsche Jugger Liga, ausgetragen. (red/jce/sas)

Quelle: HNA

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