Jetzt kommt ein Neubau

Jugendzentrum an der Gesamtschule soll bis Ende des Jahres fertig sein

Bebra. Endlich zeichnet sich für das Jugendzentrum in Bebra eine dauerhafte Lösung ab. Noch in diesem Jahr soll ein Neubau in Modulbauweise an der Gesamtschule, Standort Kerschensteinerstraße, entstehen.

Bis zum Jahresende sollen die Jugendlichen hier einziehen, betonte Uli Rathmann von der Stadtjugendpflege gegenüber unserer Zeitung. Damit soll ein Provisorium zu Ende gehen, das seit über 30 Jahren besteht.

Jahrzehnte war das Bebraer Jugendzentrum „vorübergehend“ an der Kasseler Straße untergebracht, wo der Mietvertrag Ende Oktober auslief. Zurzeit befindet sich der Treffpunkt für die Jugendlichen - wieder vorübergehend - an der Bismarckstraße 12. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern.

Die Stadtverordneten stimmten mit großer Mehrheit zu, dass durch Umschichtung nun 220.000 Euro für den Neubau eines Jugendzentrums in Modulbauweise zur Verfügung gestellt werden.

Das Jugendzentrum ist ein wichtiger Baustein des Freizeitgeländes, das an der Brüder-Grimm-Gesamtschule entstehen soll. Hier seien die Jugendlichen erreichbar, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendarbeit könne verbessert werden, heißt es zur Begründung des Beschlusses, bei dem sich die beiden FWG-Vertreter enthielten.

Nähe zur Schule

Es sei an der Zeit, in einer kinder-, jugend- und familienfreundlich orientierten Stadt nach einer angemessenen Lösung zu suchen, die den Lebenswelten der jungen Menschen Rechnung trage. Diese verbrächten immer mehr Zeit in der Schule und seien dort am besten zu erreichen.

Dass es der Standort an der Schule sein sollte, war schon länger klar. Eigentlich sollte das Jugendzentrum auch schon im vergangenen Sommer in Mietcontainer gezogen sein, die auf dem dortigen Gelände aufgestellt werden sollten. Dann aber hatte der Landkreis als Schulträger Räume in der Schule angeboten, die Container waren passé. Doch bei den Verhandlungen mit dem Landkreis stellte sich heraus, dass diese Lösung für die Stadt zu teuer würde, bei Anmeldung von Eigenbedarf hätten die Räume wieder zurückgegeben werden müssen.

Nun ist offenbar mit der Bereitstellung des Geldes für einen Neubau in Modulbauweise eine Lösung für das Jugendzentrum in Sicht. 150 Quadratmeter Fläche soll das neue Gebäude bieten.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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