Jörg Schlüter neuer Ortsvorsteher in Lispenhausen

Sie arbeiten für Lispenhausen: Der Ortsbeirat, von links Patrick Busch, Elke Schellhase, Schriftführerin Silke Degenhardt, der neue Ortsvorsteher Jörg Schlüter, Peter Müller, Adolf Iba, Helmut Reidt, Lothar Zuschlag, Tim Reifschneider. Foto: Schäfer-Marg

Lispenhausen. Der neue Ortsvorsteher von Lispenhausen heißt Jörg Schlüter. Der 50-jährige Sozialdemokrat wurde am Dienstagabend einstimmig in offener Abstimmung gewählt.

Schlüter folgt damit Manfred Knoch im Amt, der nach 15 Jahren die Postion und sein Mandat aus persönlichen Gründen abgegeben hatte. Viele Zuschauer, darunter Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald und Stadtverordnetenvorsteher Klaus Troch, waren ins Bürgerzentrum gekommen, um die Wahl zu verfolgen. Die gestaltete sich „unspektakulär“, wie der neue Ortsvorsteher selbst befand. Der stellvertretende Ortsvorsteher Adolf Iba (CDU) hatte die Wahl geleitet und eine offene Abstimmung vorgeschlagen. Die Ortsbeiratsmitglieder folgten dem und hoben anschließend auch für Schlüter einstimmig die Hände.

Der freute sich sichtlich und nahm das Ergebnis als Indiz dafür, dass das Gremium in den vergangenen Jahren gut zusammengewachsen sei und im Sinne der „Hirsche“, wie die Lispenhäuser genannt werden, gut arbeite.

Dass er einziger Kandidat war, nahm Schlüter zum Anlass, auf eine negative Entwicklung hinzuweisen. Es werde immer schwieriger, Menschen fürs Ehrenamt, für ein politisches zumal, zu begeistern. Jüngere Leute sollten in den Gremien nachrücken.

Jörg Schlüter selbst ist dafür ein gutes Vorbild: Im Alter von 21 Jahren begann er seine politische Arbeit. Er ist seit vielen Jahren - mit Unterbrechungen - Mitglied der SPD-Fraktion im Stadtparlament und arbeitet im Ortsbeirat mit. Er ist ein Ur-Lispenhäuser. Der Polizeibeamte hat mit seiner Frau Sabine zwei Söhne.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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