Turn-und Sportverein Iba feierte die Gründung vor einem Jahrhundert

Auf den Tag 100 Jahre

Verdiente Mitglieder (von links): Sportkreiswart Paul Mähler mit Hans Hohmann, Kurt Wenderoth-Wegener, Horst Faller, Willi Krapf, Hilde Götz und Bernd Riemenschneider. Foto: Hubele

Iba. Vor 100 Jahren, als der Turn- und Sportverein Iba gegründet wurde, war Deutschland noch ein Kaiserreich, erinnerte die Vorsitzende der hessischen Turnjugend und des Turnverbandes, Elena Möller, an eine längst vergangene Zeit und betonte: „Zukunft braucht Herkunft“. Sie überreichte beim Festabend zum Vereinsjubiläum ein Fahnenbanner, die Plakette des Turnerbundes und einen Gutschein für eine Übungsleiterausbildung.

Durch das Programm des Festabends führten Stephan König und der erste Vorsitzende des Sportvereins, Bernd Riemenschneider. Das Jubiläum wurde am Samstag und damit exakt am Gründungstag 19. Mai gefeiert.

Der gemischte Chor jubelte ebenfalls: „Das ist ein großer Tag, den wir gemeinsam feiern“, und Bebras Bürgermeister Horst Groß lobte in seiner Rede das breit gefächerte Spektrum, das der Turn- und Sportverein Iba für junge und alte Menschen biete und appellierte an alle Anwesenden, über den hohen Wert des Ehrenamts nachzudenken: „Es ist erfüllend, für die Menschen da zu sein.“

Dieter Franz, SPD-Landtagsabgeordneter, betonte, dass der Sport in Hessen Verfassungsrang habe, und staunte über die Sporthalle in Iba: „Ich habe selten so eine schöne Halle mit Ausblick gesehen.“

Ehrenplakette

Als Vertreter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg war Kreisbeigeordneter Heinz Schlegel zur Jubiläumsfeier gekommen und überreichte Bernd Riemenschneider als erstem Vorsitzenden des TSV 1912 Iba die silberne Ehrenplakette des Landes Hessen und die Sportplakette des Bundespräsidenten.

An den Wänden der Turnhalle hingen zur Feier des Tages alle Banner der deutschen und hessischen Turnfeste seit dem Jahr 1963. Das war auch der Beleg dafür, dass seither bei jedem Turnfest eine Abordnung aus Iba mit dabei war.

Die Frauengruppe des Vereins präsentierte gymnastische Übungen wie anno dazumal zu schmissiger Marschmusik, später führten die sportlichen Damen eine Trommelgymnastik vor.

Dass auch Elefanten schwungvoll turnen können, bewies die verkleidete Männergruppe aus Iba mit ihrem Tanz. Der Männergesangverein freute sich musikalisch über den Sonntag im Mai und verriet: „Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller.“

Die jüngsten Kinder erfreuten die Gäste mit Tänzen und tippelten wie ein Tausendfüßler.

Auch die größeren Mädchen führen zu fetziger Popmusik eine Darbietung auf und hatten sich auf die Zugabe, die lautstark gefordert wurde, bereits eingerichtet.

Zum Abschluss sangen der Männergesangverein und der gemischte Chor gemeinsam über das schöne Iba-Tal. (zzh)

Quelle: HNA

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