Regionalmanagement ermittelt Bedarf für Breitband-Netz

Internet ist im Kreis vielerorts sehr langsam

Hersfeld-Rotenburg. In weiten Teilen des Landkreises gibt es noch kein schnelles Internet. Um das zu ändern, hat sich Hersfeld-Rotenburg mit vier weiteren Kreisen in Nordhessen zusammengetan. Die Parlamente von Städten und Gemeinden erteilen den Plänen in diesen Wochen ihre Zustimmung.

Bevor der Ausbau des Breitband-Netzes jedoch beginnen kann, muss das Regionalmanagement Nordhessen noch den Bedarf nachweisen. „Wir brauchen eine positive Stimmung für das Projekt in der Region“, sagt Regionalmanager Holger Schach.

Noch ist das Netz im Kreis lückenhaft. Lediglich in den Städten Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra sowie in Alheim und Ronshausen gibt es überhaupt schnelles Internet. In den meisten Orten im Kreis herrscht beim Surfen Schneckentempo. Ziel ist es, die gesamte Region an ein Breitband-Netz anzuschließen. Geplant ist eine flächendeckende Versorgung mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 100 Megabit pro Sekunde.

Unsere Zeitung hat bei Firmen im Kreis nachgefragt, wie zufrieden sie mit ihrer Internetverbindung sind. „Oft könnte es schon schneller gehen“, sagt Rolf Spangenberg, Geschäftsführer von DFH Dreh- und Frästechnik. Die Firma hat ihren Sitz in Wildeck – einer der Gemeinden, die vom Ausbau des Breitband-Netzes profitieren würde. Dort liegt die Geschwindigkeit der Datenübertragung nur vereinzelt bei 16 Megabit pro Sekunde.

Ähnlich sieht es mit der Internetverbindung in Neuenstein aus. „Unser Internet geht langsam“, sagt eine Mitarbeiter auf Schloss Neuenstein. Vor allem bei Tagungen und Seminaren mit vielen Gästen sowie bei Konferenzschaltungen gebe es Probleme.

Anders sieht es beim Rotenburger Autohaus Heyer aus. „Bei uns läuft das Internet“, sagt Maik Heyer. Und auch beim Autohaus Salzmann in Bad Hersfeld gibt es keine Schwierigkeiten mit der Verbindung.

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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