Nach Hetzjagd

Nach Hetzjagd: Hund soll ein weiteres Reh getötet haben

Wem gehört das Tier: Helmut Beisheim schoss das Foto von dem Hund, der erneut ein Reh angefallen haben soll. Das Bild liegt der Polizei vor. Foto: nh

Bebra. Der Hund, der in der vergangenen Woche ein Reh angefallen hatte, soll am Donnerstag erneut gejagt haben. Das Reh konnte nicht gerettet werden und musste vom Jagdaufseher erschossen werden.

Spaziergänger hätten den Hund aufgrund des Fotos in der HNA erkannt. Sie sahen das Tier, als es das Reh fraß, berichtet der Bebraer Jagdpächter Helmut Beisheim. Zu dem Zeitpunkt habe das Reh noch gelebt.

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Erneut ging der Hund in der Nähe des Pferdehofes von Thomas Strauch auf die Jagd, sagt Jagdpächter Beisheim. Spaziergänger hätten Strauch über den Vorfall im Wald informiert. Dieser habe Beisheim angerufen. Zusammen mit einem Jagdaufseher sei er zum Pferdehof gefahren.

Da Beisheim nicht bleiben konnte, hätten Strauch und der Jagdaufseher sich auf die Suche nach dem Tier gemacht. Zusätzlich sei einer der Spaziergänger hinzugerufen worden, um den Ort, an dem das Reh gesehen wurde, zu zeigen.

Das Reh sei angefressen gewesen und hätte nicht mehr gerettet werden können, berichtet Beisheim. Darum hätte es erschossen werden müssen. Nun setzt der Bebraer Jadgdpächter Beisheim eine Belohnung über 100 Euro aus. Er will wissen, wem der Hund gehört. Auch dieser Vorfall wurde der Polizei gemeldet. Dort laufen die Ermittlungen zu dem Fall noch. (sas)

Quelle: HNA

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