Hund hetzte Bullen zu Tode: Zwei Landwirte verletzt

Machtlos. Ein freilaufender Hund hat am Dienstagabend bei Machtlos einen Zuchtbullen zu Tode gehetzt. Das Tier hatte bei seiner Flucht vor dem Hund einen 53-jährigen Landwirt angegriffen, der schwer verletzt wurde.

Laut Polizei hatten ein Landwirt aus Ronshausen und dessen Sohn gegen 19.15 Uhr in der Nähe des Ronshäuser Ortsteils Machtlos einen Bullen auf die Weide getrieben. Plötzlich sei ein herrenloser Hund, ähnlich einem Ridgeback, ohne Halsband aufgetaucht und habe den Zuchtbullen attackiert. Dabei brach das Tier aus und der Hund hetzte hinterher.

Bei dem Versuch, den Hund vom Bullen fernzuhalten, wurde der Landwirt leicht verletzt. Hund und Bulle liefen zur Bahnstrecke Bebra-Gerstungen bei Ronshausen. Dort wurde der Zuchtbulle gegen 20.35 Uhr gesichtet. Als ein Landwirt versuchte, das Tier festzuhalten, wurde er von dem Stier angegriffen. Der Mann erlitt einen Beinbruch und wurde ins Bad Hersfelder Klinikum gebracht.

Danach konnte das offenbar stark geschwächte Tier angebunden werden, brach aber kurz darauf zusammen und starb an Streßtod.

Die Polizei sucht den Halter des Hundes, der nach der Attacke verschwunden war. Der Hundehalter und eventuelle Zeugen sollen sich mit der Polizei in Rotenburg, Telefon 06623/93 70, in Verbindung setzen. (ach)

Quelle: HNA

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