Hospizverein bietet Gruppe für Trauernde an

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Sie beraten: Unser Bild zeigt – von links – Dorothea Stahl, Bärbel Haack und Daniela Sitzler.

Rotenburg . Wenn ein geliebter Mensch stirbt, scheint die Welt stehen zu bleiben. Der Schmerz ist überwältigend, eine tiefe Wunde ist in der Seele. Wer zurückbleibt, ist in seinen Grundfesten erschüttert. Und er mag sich Fragen stellen wie: „Wird das nun immer so bleiben?

Werde ich mich je wieder freuen können? Hat alles überhaupt noch einen Sinn?“ Oder er quält sich mit Gedanken wie: „Ich dachte, wir hätten noch so viel Zeit. Hätte ich doch nur ... „

Trauern ist ein schwerer Weg und ein ganz individueller. Trotzdem kann es hilfreich sein, auf diesem Weg andere Menschen zu treffen, denen es ähnlich geht. Der Regionale Hospizverein Rotenburg bietet wieder eine Trauergruppe an. Sie ist gedacht als ein Treffpunkt für Menschen, die jemanden verloren haben.

Ein Informationsabend dazu findet am Dienstag, 23. April, um 18.30 Uhr neben der Cafeteria im Kreisaltenzentrum Rotenburg (Steinweg) statt. Vorgesehen sind dann acht Abende, jeweils am vierten Dienstag des Monats, teilte der Hospizverein mit.

Die Gruppe soll es den Teilnehmern ermöglichen, sich in einer geschützten Atmosphäre auszutauschen. Sie bekommen Hilfe auf ihrem persönlichen Weg, das Geschehene auszuhalten. Unterstützt werden sie von den drei ausgebildeten Trauerbegleiterinnen Dorothea Stahl, Bärbel Haack und Daniela Sitzler. (yve)

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0 66 23/86 22 22.

Ein Interview zum Thema lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA Rotenburg-Bebraer Allgemeine.

Quelle: HNA

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