Abi-Streich: Die Horror-Schulzeit ist vorbei

Rotenburg. Als blutbeschmierte Zombis stürmten die Rotenburger Abiturienten kreischend die Sporthalle - und leiteten damit furios den Abi-Streich ein, mit dem sich der Abiturjahrgang am Donnerstag von seiner Jakob-Grimm-Schule verabschiedete. Motto: Abi der Dreizehnte - der Horror hat ein Ende.

Totenköpfe, dicke Spinnweben aus Watte und Grabsteine zierten die Halle, in der dichter Nebel aus einer Nebelmaschine hing. Die Spielidee: Nachdem sie 13 Jahre von den Lehrern gequält wurden, nehmen die Schüler heute Rache. So kamen die Abiturienten der Tradition nach, die Lehrer beim Abistreich auf die Probe zu stellen.

Das Moderatoren-Duo Tina Berger und Maximilian Becker zeigte sich aber gnädig und verzichtete darauf, den Lehrkräften die Zehennägel und Zungen herauszureißen - es blieb bei ungefährlichen, manchmal etwas ekligen Prüfungen. Der schwarz ummantelte Tod mit Sense persönlich bat die Lehrkräfte auf die Bühne.

Die Sportlehrer Andreas Grunwald, Walter Marg und Michael Gottwald etwa wurden auf den Aerobic-Stepper geschickt. Marc Heinzerling und Dr. Anja Krauß mussten sich als Rapper Beleidigungen an den Kopf werfen. Andreas Deubel und Anja de Lima-Gomes waren zum erotischen Tanz aufgerufen. Schmerzhaft wurde es nur für Bernd Prunnbauer und Thomas Diehl: Sie ließen sich mit Klebestreifen Brusthaare vom Körper reißen.

Gruseliger Abistreich in der Jakob-Grimm-Schule

Die Schüler sahen einen unterhaltsamen Abi-Streich. Der Abitur-Jahrgang präsentierte sich humorvoll und vielseitig: Da war eine Mädchengruppe aus tanzenden Untoten, die eine Choreographie einstudiert hatte, da war die Jahrgangsband, da waren Einspiefilme auf Großleinwand, in denen die Schüler in der Schulmensa Augäpfel zu essen bekamen. Mit dem gelungenen Abistreich hat für die 70 jungen Leute nun nicht nur der Horror ein Ende - sondern auch die Schulzeit. (zmy)

Quelle: HNA

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