Holzstämme drohten auf Straße zu stürzen

Mit einem einzigen Sicherungsgurt waren diese Holzstämme auf einem Transporter aus Bad Kissingen festgeschnallt. Der Fahrer durfte erst weiterfahren, nachdem er die Ladung ordungsgemäß befestigt hatte. Foto: Polizei

Die Polizei stoppte einen Transporter, dessen Ladung nur mit einem Gurt gesichert war. Der Fahrer blieb entspannt und versuchte die Polizei von seiner Sicherungsmethode zu überzeugen.

Mecklar. Seitlich herausragende Holzstämme sind einer Polizeistreife des Regionalen Verkehrsdienstes Bad Hersfeld bei einem Holztransporter aus dem Landkreis Bad Kissingen auf der B 27 bei Mecklar aufgefallen. Die Beamten hielten das Fahrzeug an und kontrollierten es.

Ladung nur von einem Gurt gesichert

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die aus etwa 18 Tonnen Kurzholzstämmen bestehende Ladung sprichwörtlich nur noch am seidenen Faden hing, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Nur ein einziger Sicherungsgurt hielt die tonnenschweren Stämme auf dem Fahrzeug. Das Holz hatte sich aber bereits massiv nach hinten abgesenkt und drohte jeden Augenblick herunterzufallen.

Der 35-jährige Fahrer zeigte sich gelassen und wollte die Beamten von seiner Sicherungsmethode überzeugen. Letztlich musste er aber der Argumentation der Beamten recht geben, denn zu deutlich erschien ein bevorstehender Ladungsverlust.

Bußgeld und Eintrag in Flensburg

„Leider stoppt die Polizei immer wieder Lastwagen, bei denen die Ladung mangelhaft oder überhaupt nicht gesichert ist und täglich hören wir im Verkehrsfunk entsprechende Warnungen über verlorene Gegenstände auf der Straße“, sagt Polizeipressesprecher Martin Schäfer vom Polizeipräsidium Osthessen. Zum Glück habe dieser Transport noch rechtzeitig von den erfahrenen Beamten angehalten werden können.

Der Fahrer korrigierte mit dem Fahrzeugkran die Ladung innerhalb weniger Minuten und sicherte sie ordnungsgemäß. Es erwarten ihn nun ein Bußgeld sowie ein Eintrag im Flensburger Verkehrszentralregister. (red/zac)

Quelle: HNA

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