Verkaufserlös aus Cornberger Gemeindewald spült Geld in die Kasse

Holzpreise ganz oben

Heinrich Peitzmeier

Cornberg. Mit gut 78.000 Euro Erlös aus dem Holzverkauf im Gemeindewald Cornberg rechnet man bei der Revierförsterei Cornberg im nächsten Jahr. Förster Heinrich Peitzmeier, der auch CBL-Gemeindevertreter ist, stellte seinen Kollegen im Parlament den Forstwirtschaftsplan 2014 vor.

Die Entwicklung auf dem Holzmarkt sei überaus erfreulich, sagte Peitzmeier. Bei einigen Sorten könne man sogar von einem „Allzeithoch“ sprechen. Weitere Einnahmen in Höhe von knapp 3000 Euro gibt es durch Jagdpachten und Landeszuschüsse.

Jährlich können 1300 Festmeter Holz aus dem Gemeindewald verkauft werden, ohne dass der Wald geplündert wird, denn, so erinnerte Peitzmeier: „Maxime forstlichen Handelns ist die Nachhaltigkeit.“

Teurer Schutz vor Wild

Arbeit im Wald kostet natürlich auch Geld. Insgesamt sind knapp 53 000 Euro für die Ausgaben veranschlagt. Einen Großteil, nämlich mehr als 38 000 Euro, machen dabei die Kosten aus, die an Firmen für Bearbeitungsaufträge gezahlt werden. Für Holzaufarbeitung und -rücken sind zum Beispiel 27 000 Euro eingeplant. Weitere Kosten fallen für Anpflanzungen, Schutz vor Wildschäden oder auch Wegepflege an. Der Schutz vor Wildschäden kostet inzwischen eineinhalb- mal so viel wie die Neuanpflanzungen, bedauerte der Revierförster.

Das Forstamt Rotenburg erwirtschafte der Gemeinde einen Überschuss von rund 30.000 Euro. Abzüglich der anteiligen Personalkosten und der Umlage für die Berufsgenossenschaft werden somit gut 26.000 Euro in die Gemeindekasse gespült. (sis)

Quelle: HNA

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