Bauhaus im Richelsdorfer Gebirge feierte das 675. Jahr seiner ersten Erwähnung

Das höchste Dorf im Kreis

Ortsjubiläum in Bauhaus: Die Feuerwehr entfachte ein 675-Jahr-Feuer.

Bauhaus. 675 Jahre Bauhaus - das ist die Geschichte einer kleinen Ortschaft im Richelsdorfer Gebirge. Das am höchsten gelegene Dorf im Kreisteil Rotenburg wurde 1337 erstmals in einer Urkunde des Klosters Fulda erwähnt. „Durch Zufall sind wir auf diese Jahreszahl gestoßen. Sie ist der Anlass für unser Ortsjubiläum“, sagte Vorsitzender Jörg Feiler von der Freiwilligen Feuerwehr Bauhaus bei der Eröffnung der 675-Jahrfeier auf der Freizeitanlage der Lebenshilfe. Nur wenig Zeit habe das Organisationsteam gehabt, um das Fest vorzubereiten. Doch das, was angeregt und umgesetzt wurde, war sehenswert.

Dazu gehörte eine Ausstellung über die Ortsgeschichte in Fotos, Dokumenten und Zeitungsausschnitten. Über 100 ehemalige Bauhäuser hatte Norbert Kaiser vom Organisationsteam zur Teilnahme am Ortsjubiläum angeschrieben. Von 30 erhielt er eine Antwort. „Wenn ich mich so umschaue, muss ich feststellen, es sind weit mehr gekommen“, freute sich Vorsitzender Jörg Feiler über die Teilnahme. Ausgezeichnet wurde der ehemalige Bauhäuser mit der weitesten Anreise: Dieter Krätschmer aus Altenkirchen im Westerwald hat 280 Kilometer auf dem Weg in die alte Heimat zurückgelegt. Mitgestaltet wurde die Eröffnungsfeier mit Tänzen von den Hip-Hoppers aus Nentershausen. Ferner zündeten die Kinder 675 Kerzen für die vielen Besucher an, und die Feuerwehr entfachte ein 675-Jahr-Feuer. Vom Festakt und der Jubiläumsveranstaltung am Sonntag berichten wir noch. (zvk)

Quelle: HNA

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