Straßen in Alheim waren gesperrt

Hochwasser an Fulda und Werra kommt wieder

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Gesperrt: Die Fulda, die die Fernsehzuschauer des Hessischen Rundfunks gerade zum schönsten Fluss Hessens gekürt haben, ist über die Ufer getreten. Auch der Uferweg an der alten Fuldabrücke in Rotenburg ist überflutet.

Hersfeld-Rotenburg. Das Hochwasser an Fulda und Werra hat an den Weihnachtstagen keine größeren Schäden verursacht. Lediglich mehrere Straßen mussten vorübergehend gesperrt werden. Schon morgen soll aber zumindest der Pegel der Fulda wieder ansteigen.

Die beiden großen Flüsse im Landkreis hatten in der Nacht zu Heiligabend (Werra) sowie am ersten Weihnachtstag (Fulda) ihre vorläufigen Höchststände erreicht. In Bad Hersfeld wurden nach Angaben der Zentralen Leitstelle des Landkreises Hersfeld-Rotenburg 5,07 Meter gemessen. Das entspricht der zweiten von drei Meldestufen. In Rotenburg überschritt das Hochwasser am Dienstagabend die Marke von vier Metern (Meldestufe 1).

Die Werra hatte bei Philippsthal bereits in der Nacht zu Montag mit mehr als 3,50 Metern kurzzeitig die höchste Meldestufe ausgelöst. Dennoch mussten nach Angaben der Polizei in Bad Hersfeld lediglich einzelne Straßen gesperrt werden, etwa zwischen Lengers und Wölfershausen. Auch in Alheim waren die Fuldaübergänge bei Baumbach sowie zwischen Heinebach und Niederellenbach bis Mittwochvormittag gesperrt, teilte die Polizei in Rotenburg mit.

Anhaltende Regenfälle

Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie erwartet allerdings, dass bei den derzeit anhaltenden Regenfällen insbesondere die Fulda erneut ansteigen wird. Die gestrige Vorhersage ging davon aus, dass der Fuldapegel in der Nacht zum Freitag auf einen ähnlichen Stand steigen wird wie an den Feiertagen – zunächst in Bad Hersfeld, etwas später dann auch in Rotenburg. Die Werra hingegen soll nach der bisherigen Prognose nicht mehr so stark über die Ufer treten wie zu Anfang der Woche. (mcj)

Quelle: HNA

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