Beim Ronshäuser Seniorennachmittag wurde musiziert, getanzt und geschnuddelt

Ein Hoch auf die Erfahrung

Ehrung für die Ältesten: Das waren in Ronshausen in der vorderen Reihe Anna Roppel mit 93 Jahren – rechts – sowie Martha Malkmes und Max Scheiblich, die beide 92 Jahre alt sind. Hinten von links gratulierten Elke Willich, Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Ronshausen, Friedhelm Vogt, Bürgermeister Markus Becker, Helmut Miska und Silke Grasso.

Ronshausen. Eine lange Kaffeepause, nicht nur für Kaffee und Kuchen, sodass für alle genügend Zeit zum Schnuddeln blieb, das ist wichtig für den Seniorennachmittag im Haus des Gastes in Ronshausen, sagt Elke Willich, 1. Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Ronshausen. Und sie muss es wissen, denn die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes richten seit 1968 den Altennachmittag in der Gemeinde aus.

Ein buntes Programm ließ den Sonntagnachmittag auch diesmal kurzweilig werden: Die Leimendämmler in Begleitung von Eugen Balduf und unter der Leitung von Edeltraud Kötter trugen bekannte Lieder vor, wie das Ronshausen-Lied und ein Lied über Waldhessen: „Heimat ist dort, wo die Wälder sind“.

Es sind genügend Talente da

„In Ronshausen haben wir genügend Talente, um einen solchen Nachmittag zu bestreiten“, verwies Willich auf die bunte Vielfalt. Die Tanzgruppe Ceili Rhythm unter der Leitung von Tatjana Möller bot irische Tänze.

Helmut Miska, der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft in Ronshausen, freute sich darüber, dass an diesem Nachmittag die Kommunikation noch von Angesicht zu Angesicht funktioniere, während bei den Jüngeren so viel Technik gleichzeitig laufe, dass er befürchte, dass sich die Gesellschaft in einer Scheinwelt verliere.

„Die Senioren haben Erfahrungen“, wies Friedhelm Vogt, Vorsitzender des Seniorenbeirates Ronshausen, darauf hin, dass diese Erfahrungen durchaus an die Enkelkinder weitergegeben werden müssten. Mit 93 Jahren wurde Anna Roppel als Älteste Teilnehmerin geehrt, die beiden 92-Jährigen, Max Scheiblich und Martha Malkmes, wurden ebenfalls geehrt.

Die Bläsergruppe unter der Leitung von Matthias Germeroth trug instrumentale Weisen vor, und mit einer Schlagerparade erinnerten sich die Senioren an immer noch unvergessene Lieder wie den „Babysittersong“ oder: „Ich will keine Schokolade“ von Trude Herr. Für die musikalische Unterhaltung an diesem gemütlichen Nachmittag sorgte Stephan König, der auch als dickes Mädchen Rosalie mit seinem Auftritt die Zuschauer begeisterte.

Von Sylvia Hubele

Quelle: HNA

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