HKZ: Grundsteuer zu hoch, zu niedrige Fallpauschale

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Jörg-Uwe Hahn

Rotenburg. Deutliche Kritik an der Politik äußerte der Vorsitzende des Aufsichtsrats des Herz- und Kreislaufzentrums (HKZ), Peter Klufmöller, am Freitag beim Besuch des Hessischen Justizministers Minister Jörg-Uwe Hahn (FDP) im HKZ in Rotenburg.

Bis 2015 solle die von der Schutzschirm-Kommune Rotenburg erhobene Grundsteuer um über 230 Prozent auf dann 415 000 Euro steigen. „Die Erhöhung tut uns erheblich weh“, kritisierte Klufmöller.

Keine Kommune sei unter den Schutzschirm gezwungen worden, erklärte dazu Minister Hahn. Gleichwohl räumte er ein: „Die Kommunen brauchen mehr Geld.“ Dieses habe der Bund, der die Kommunen besser ausstatten müsse.

HKZ-Geschäftsführer Hornstein bezeichnete die wirtschafliche Lage als angespannt, aber nicht besorgniserregend. Man müsse Kosten einsparen, wolle aber den Personalbereich mit 900 Mitarbeitern - das Gold des Unternehmens - ungern antasten. Das HKZ hat einen Haustarif mit Verdi und dem Marburger Bund.

Klufmöller wünschte sich aus Wettbewerbsgründen eine bundeseinheitliche Fallpauschale für alle Krankenhäuser. In einigen anderen Bundesländern werde eine höhere Pauschale gezahlt. (ank)

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Quelle: HNA

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