Erste Besucher bereits am Dienstag angereist

Burg-Herzberg-Festival beginnt: 10.000 Hippies werden in Breitenbach erwartet

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Liebe und Frieden: Zum Feiern auf dem Burg-Herzberg-Festival sind auch (von links) Hannes, Jojo, Tina und Justus (oben) aus Darmstadt angereist.

Breitenbach/H. Bis zu 10.000 Besucher aus ganz Europa erwarten die Veranstalter des Burg-Herzberg-Festivals, das bis Sonntag auf den Wiesen am Hof Huhnstadt nahe des Breitenbacher Ortsteils Gehau stattfindet.

Die ersten Besucher sind bereits am Dienstag angereist, am Donnerstag beginnt um 17.30 Uhr das Musikprogramm. Fast 50 Musikgruppen und Liedermacher stehen während der vier Festivaltage auf der Bühne. Bekannteste Interpretin ist die US-amerikanische Rocksängerin Patti Smith.

Der Aufbau sei in diesem Jahr reibungslos verlaufen, berichtet Geschäftsführer Gunther Lorz. Im Einsatz sei ein eingespieltes Team von 200 Helfern, die sich teilweise schon seit Jahren engagieren.

Für Breitenbachs Bürgermeister Volker Jaritz ist das Festival ein Alleinstellungsmerkmal. Während die Besucher in früheren Jahren keinen guten Leumund genossen hätten, gehörten sie jetzt für eine Woche zum Ort. „Bäcker und Metzger arbeiten auf Hochtouren“, berichtet Jaritz. Auch die Fremdenzimmer im Ort seien ausgebucht. Bei Sicherheits- oder Naturschutzkonzepten stünden Veranstalter, Gemeinde und Behörden in engem Kontakt. Verstärktes Augenmerk sei dabei auf einen möglichen wetterbedingten Abbruch des Festivals gelegt worden. Den Brandsicherheitsdienst leisten wieder die Mitglieder der Breitenbacher Feuerwehren, bei Verletzungen stehen die Sanitäter der Malteser aus Fulda bereit.

Präsenz zeigen werden auch Beamte des Polizeipräsidiums Osthessen und der Bereitschaftspolizei. Polizeisprecher Manfred Knoch rechnet mit einem friedlichen Festival. Gehäuft hätten sich allerdings Diebstähle, Wertsachen sollten deshalb nicht unbeaufsichtigt in den Zelten gelassen werden. Schwerpunkte sollen Alkohol- und Drogenkontrollen auf den Zufahrtsstraßen bilden. Außerdem müsse die B 62 als Autobahn-Umleitung freigehalten werden.

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Von Jan-Christoph Eisenberg

Quelle: HNA

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