Viel Lob für die Arbeit der Bosseröder Feuerwehr beim Festkommers zum Jubiläum

Hilfe für Menschen in Not

Viele Flachgeschenke: Ortsvorsteher Armin Körzell, links, gratulierte auch für die Vereinsgemeinschaft mit zahlreichen Flachgeschenken zum 100. Geburtstag. Das freute den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr, Alexander Bernhardt. Fotos: Kanngieser

Bosserode. Viele „Flachgeschenke“ – Briefumschläge mit Geld – St. Florians-Figuren, eine Eintrittskarte für das Hessentagskonzert der Toten Hosen und jede Menge gute Wünsche gab es am Samstagabend beim Festkommers der Freiwilligen Feuerwehr in Bosserode.

Die feierte ihr 100-jähriges Bestehen in der Mehrzweckhalle mit zahlreichen Ehrengästen, dem Gesang des Männergesangvereins Bosserode, einem kurzweiligen Programm und einer schönen Dekoration. An einer Wand hatten die Brandschützer die unterschiedlichen Uniformen aus den zehn Jahrzehnten aufgehängt, von der Decke baumelten witzige Feuerwehr-Figuren rund um das Thema Brandschutz. Statt Ehrungen gab es viele nette Grußworte und einen unterhaltsamen Rückblick mit Zeitzeugen.

Alexander Bernhardt, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr, begrüßte unter anderen die Kreisfeuerwehrspitze, die mit Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten, seinem Stellvertreter Hermann Funk und dem stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Thomas Daube vertreten war.

Bernd Busch, Beigeordneter der Gemeinde Wildeck, bezeichnete die Bosseröder Wehr als „Top-Team“, das sich durch eine gute Leistung und viele Erfolge auszeichne. Mit der Figur des St. Florian als Schutzpatron der Feuerwehrleute dankte er für das selbstlose Ehrenamt und die Hilfsbereitschaft unter Einsatz des eigenen Lebens. Kreisbeigeordneter Helmut Miska würdigte den Leistungsstand der Wehr und die engagierte Jugendarbeit. „Der Landkreis kann sich auf Ihren Einsatzwillen und Ihre Hilfe verlassen“, betonte er.

Gemeindebrandinspektor Patrick Kniest erinnerte daran, dass der Grundgedanke der Feuerwehr seit 100 Jahren gleich geblieben sei: „Wir wollen Menschen helfen, die in Not geraten sind.“ In Bosserode sei die Motivation, zu helfen, stets vorhanden. „Das ist ein hohes Gut und keine Selbstverständlichkeit.“

SPD-Landtagsabgeordneter Dieter Franz wies darauf hin, dass die Feuerwehren einen gesetzlichen Auftrag erfüllten und außerdem „ein Stück Heimat“ seien. Er lobte besonders die Nachwuchsarbeit und schenkte Jugendfeuerwehrwart Timo Killmer als Dank eine Karte für das Hessentagskonzert der Toten Hosen.

Immer leistungsfähiger

Ortsvorsteher Armin Körzell würdigte das Engagement und den Einfallsreichtum der Aktiven, die sich stets den technischen Standards angepasst hätten und dadurch leistungsfähiger geworden seien. Er überreichte für die Vereinsgemeinschaft sowie für den Imkerverein und den CDU-Gemeindeverband Geschenke.

Pfarrer Winfried Schiel nahm den Wahlspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ zum Anlass, Danke zu sagen: „Stets ehren Sie Gott, indem Sie dem Nächsten helfen, der Hilfe braucht“. Dies sei des Heiligen St. Florian würdig, befand er und überreichte auch eine Figur des Schutzpatrons.

Von Susanne Kanngieser

Quelle: HNA

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