Unfall auf der A7: Campingbus durchbricht Leitplanke - Fahrer tot

Kirchheim. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Montagabend gegen 22.40 Uhr auf der A7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und dem Kirchheimer Dreieck in Richtung Kassel gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen verlor der 71-jährige Fahrer eines Campingbusses aus Felm bei Kiel vermutlich wegen eines Beinahzusammenstoßes mit einem Sprinter die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Campingbus kam ins Schleudern und walzte zehn Felder der rechten Leitplanke nieder. Im weiteren Verlauf überschlug sich der Campingbus, fuhr in einer abschüssigen Böschung gegen mehrere Bäume und kam etwa zehn Meter unterhalb der Autobahn auf der Beifahrerseite zum Liegen. Bei dem Unfall wurde der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert und blieb in der Böschung liegen.

Der Fahrer des Sprinters und der Fahrer eines Sattelzuges hielten sofort an und versuchten den Fahrer in der abschüssigen Böschung zu finden. Aber erst mit dem Eintreffen eines Rettungswagens wurde der Fahrer mehrere Meter vom Fahrzeug entfernt gefunden. Ein zur Einsatzstelle beorderter Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Tödlicher Unfall auf der A7 - Campingbus verunglückt

Da nicht genau gesichert war, wie viele Personen sich in dem Bus befunden hatten, wurde die völlig unübersichtliche Unfallstelle und ein angrenzendes Rapsfeld von Einsatzkräften der Feuerwehr aus Kirchheim mit Scheinwerfern und Wärmebildkamera abgesucht. Es wurde jedoch keine weitere Person gefunden. Auch die Befürchtung, eine Person könnte noch unter dem Campingbus liegen, bestätigte sich nicht.

Nach der Bergung des Toten gestaltete sich die Bergung des am Abhang stehenden Busses besonders schwierig, konnte aber durch einen Bergedienst aus Kirchheim bewältigt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Unfallsachverständiger der Dekra an die Unfallstelle bestellt. Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste in Fahrtrichtung Kassel ein Fahrstreifen gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrs kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen. (YK)

Quelle: HNA

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