Am Freitag singen die Wildecker Herzbuben in Rotenburg

Die Wildecker Herzbuben kommen nach Rotenburg. Das beliebte Volksmusikduo tritt am Freitag ab 19.30 Uhr auf einer Bühne am Steinweg auf. Dort werden sie gemeinsam mit den Besuchern der Einkaufsnacht Weihnachtslieder und ihre bekanntesten Hits singen.

Der „Schneewalzer“ und „Herzilein“, „Hallo, Frau Nachbarin“ und das „Leise rieselt der Schnee“ - es ist eine kuriose Kombination aus Schlager und Weihnachtsmusik, die die Wildecker Herzbuben für ihren Auftritt ausgewählt haben. Aber es ist auch ein besonderes Konzert: nicht nur für die Zuhörer, die auch mitsingen sollen, sondern auch für die Schlagerprofis.

„Die Nervosität ist größer, wenn wir vor heimischem Publikum singen“, sagt Wilfried Gliem, die eine Hälfte des beliebten Volksmusikduos. Sein Partner Wolfgang Schwalm habe damit zwar weniger Probleme, aber er sei bei Auftritten vor Nachbarn, Freunden und Schulkameraden immer etwas aufgeregter: „Es soll ja alles stimmen.“

Einmalig ist das Konzert auf einer kleinen Bühne am Steinweg schon deshalb, weil die Herzbuben bereits im Vorfeld angekündigt haben, was sie singen werden. Schließlich sollten die Liedblätter zugunsten der Aktion Advent unserer Zeitung verkauft werden. So kann das Publikum lautstark mitsingen, und tut zugleich etwas für einen guten Zweck.

Ein paar Überraschungen gibt es im Programm aber doch, das mit „Zwei Kerle wie wir“ öffnet und mit „O du fröhliche“ schließt. „Nur auf die ganz frommen Weihnachtslieder wie ’Stille Nacht‘ haben wir verzichtet“, sagt Gliem, „dafür ist es vor dem zweiten Advent noch zu früh.“

Schneegestöber vor Fachwerk

Der Wildecker freut sich schon sehr auf den Auftritt, zumal es ab Freitagnachmittag schneien soll. In der Fachwerkkulisse der Rotenburger Neustadt sollte das für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen. Und wenn es zu kalt ist? „Dann ziehen wir eben die dicken Jacken über die Schwälmer Tracht.“

Nur zu dicht sollte das Schneegestöber nicht werden: Das könnte zum einen manchen Zuhörer abschrecken. Zum anderen müssen die Wildecker Herzbuben gleich nach ihrem Auftritt in Rotenburg noch auf die Autobahn: 750 Kilometer wollen sie in der Nacht zurücklegen, weil sie am Samstag in Zabrze in Ostpolen auftreten. Da sollten die Straßen frei sein.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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