Rotenburger Einkaufsnacht:  Neuauflage in Planung

Glühwein für die Herzbuben-Fans: Schüler der Jakob-Grimm-Schule hatten im Steinweg einen Stand. Von links Antonia Paul, Felicitas Dischert, Ulli Gerlach und Silke Vedder.

Rotenburg. Sie erschienen nicht nur in der Schwälmer Tracht, die sie berühmt gemacht hat, und sangen wie erwartet das beliebte „Herzilein“. Die Wildecker Herzbuben, die die Stargäste der Rotenburger Einkaufsnacht waren, zeigten sich auch gut gelaunt und zu Späßen aufgelegt.

Jörg Paulussen von der Vereinigung Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG), der Kontakt zu den Musikern aufgenommen und ihren Auftritt mitorganisiert hatte, zeigte sich anschließend zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, die Hunderte zum Mitsingen in den Steinweg gelockt hatte.

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Allerdings, erklärte Paulussen, seien vermutlich weniger Liedblätter in den Geschäften verkauft worden als vergangenes Jahr beim Auftritt von Chorleiter Gotthilf Fischer. Paulussen vermutet, dass die roten Weihnachtsmützen, die zusammen mit den Liedblättern verkauft wurden, nicht bei jedem Besucher beliebt waren. Immerhin aber hatten viele im Publikum die roten Mützen auf.

Nach der Veranstaltung strömten viele der Besucher in die Altstadt und auf den Weihnachtsmarkt. Trotzdem waren die Gruppen und Geschäftsleute, die im Steinweg Verkaufsstände aufgebaut hatten, zufrieden. Antonia Paul und Felicitas Dischert aus dem Jahrgang 13 der Jakob-Grimm-Schule, die bei der Veranstaltung ihre Jahrgangskasse aufbessern wollten, freuten sich darüber, dass sie schon vor Beginn des Herzbuben-Auftritts jede Menge Glühwein verkaufen konnten.

In dieser Woche werden sich die Mitglieder der VHHG zusammensetzen und ein Resumee der Veranstaltung ziehen. Jörg Paulussen ist jetzt schon mit der Planung der nächsten Einkaufsnacht befasst. Wer dann zu Gast sein soll, verrät er noch nicht.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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