Veranstalter fürchten um künstlerisches Profil

Hersfelder Oper will eigenständig bleiben

Bad Hersfeld. Die Veranstalter der Oper in der Bad Hersfelder Stiftsruine wollen auch über das Jahr 2015 hinaus eigenständig bleiben und ihr künstlerisches Profil wahren. Das stellte Alf Rothe, Vorsitzender des Arbeitskreises für Musik (AfM), gestern auf Fragen von Pressevertretern fest. Gleichwohl sei der AfM bei Organisation und Marketing zur Zusammenarbeit mit der Stadt bereit, die Veranstalter der Bad Hersfelder Festspiele ist.

Die Frage einer Kooperation zwischen beiden Kulturträgern war am vergangenen Sonntag bei der Verleihung der Hersfeldpreise durch den Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine, Helgo Hahn, thematisiert worden. Hahn hatte sich auf das in zwei Jahren bevorstehende Auslaufen der vertraglichen Regelungen berufen, in denen das Nebeneinander zwischen Festspielen und Oper festgelegt ist.

Während der Arbeitskreis für Musik diesen Vertrag am liebsten verlängern würde, gibt es in der Festspielintendanz Überlegungen, die Oper zum Bestandteil der Festspiele zu machen. Offizielle Gespräche zwischen den Beteiligten haben bisher jedoch nicht stattgefunden.

Ungeachtet dessen haben die Proben für die am 5. August beginnende Opernsaison begonnen. Der Vorverkauf für „Carmen“ und „Die Entführung aus dem Serail“ liegt nach Angaben des AfM etwa 15 Prozent über den Vergleichszahlen des Vorjahres. (ks)  seite 3

Quelle: HNA

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