Stephan Schad spielt Titelrolle in Lessings Klassiker „Nathan der Weise“

Hersfelder Festspiel-Ensemble ist komplett

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Ensemble Komplett: Intendant Holk Freytag mit den Plakaten von Nathan der Weise und Die drei Musketiere.

Bad Hersfeld. Der renommierte Hamburger Theaterschauspieler Stephan Schad hat bei den 63. Bad Hersfelder Festspielen die Titelrolle in Lessings Klassiker „Nathan der Weise“ übernommen.

Dies teilte Intendant Holk Freytag gestern in einer Pressekonferenz im Kurhaus mit, während der er auch die Besetzungen im Mantel-und-Degen-Stück „Die drei Musketiere“ bekannt gab. Unter der Regie von Volker Lechtenbrink werden Julian Weigend (Athos), Parbet Chugh (Aramis), Johnny Müller (Prothos) und Jonas Minthe (D’Artagnan) in den Hauptrollen zu sehen sein.

Für seine Inszenierung des „Nathan“ hat Holk Freytag neben Stephan Schad Dirk Glodde (Sultan Saladin), Marie Therese Futterknecht (Sittah), Stephan Ullrich (Tempelherr), Anne-Marie Lux (Recha), Katka Kurze (Daja) und Hans-Christian Seeger (Patriarch) gewinnen können.

In beiden Stücken gibt es zudem ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus den vergangenen Festspiel-Jahren, darunter Heinrich Cuipers, Barbara Goodman, Thomas Gimbel, Michael Günter, Livio Cecini, Jörg Reoimers, Birthe Gerken, Manfred Stella und Christian Seeger.

Freytag setzt auf junge Schauspieler

Statt auf Fernsehgrößen setzt Freytag auf junge Theaterschauspieler: In "Nathan der Weise" spielen Fabian Baumgarten (Klosterbruder) und Anne Mari Luxh (Recha in Nathan der Weise). In „Die drei Musketiere“, bei dem Lechtenbrink Regie führt, stehen Jacqueline Le Saunier und die Lechtenbrink-Töchter Sophie Lechtenbrink und Emily Robets auf der Bühne.

Das Ensemble für die Eichhof-Komödie „Mondlicht und Magnolien“ bilden Dirk Glodde, Nikolaus Kinsky, Thomas Gimbel und Katka Kunze. Personell unverändert geht „Der Name der Rose“ in die dritte Spielzeit. Bei der Wiederaufnahme des Eichhof-Stückes übernimmt Birthe Gerken die Schwangerschaftsvertretung für Iris Stefanie Maier.

Von Karl Schönholtz und Jan-Christoph Eisenberg

Quelle: HNA

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