Ende nach über 20 Jahren– zu wenig Beiträge

FC Heinebach veranstaltet keinen Fasching mehr

Engagiert dabei: Die FCH-Mädels hatten das Publikum mit originellen Beiträge beim Fasching erfreut. Unser Bild zeigt die jungen Frauen bei ihrem Auftritt 2011. Archivfoto: Christopher Ziermann

Heinebach. Das Ende einer über 20-jährigen Tradition hat jetzt der Vorsitzende des FC Heinebach, Holger Bachmann, verkündet: Es wird in diesem Jahr keine Faschingsveranstaltung geben.

Hauptgrund ist nach Bachmanns Angaben die mangelnde Beteiligung der örtlichen Vereine und der Bevölkerung aus Heinebach. Lediglich fünf Gruppen hatten sich für Auftritte gemeldet - viel zu wenig für ein eineinhalbstündiges Programm, wie es in dem 2500-Seelen-Dorf üblich war. Bachmann spart auch nicht mit Kritik in den eigenen Reihen: Besonders enttäuschend sei die mangelnde Bereitschaft und der Einsatzwille der Sportkameraden des FC Heinebach gewesen. Besonders bitter sei die Absage für die A-Jugend der JSG Alheim, denn die Jungs hätten bereits für ihren Auftritt geübt.

Heinebachs Ortsvorsteher Fritz Aschenbrenner ist über die Absage enttäuscht: „Das ist natürlich schade. Der FC-Fasching war eine feste Größe im Heinebacher Veranstaltungskalender.“ Aschenbrenner hatte das Haus der Generationen bereits für die Veranstaltung blockiert. Auch Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke bedauert das Ende der Tradition: „Der Fasching war immer ein Event für Heinebach. Schade, dass er wegen zu geringer Beteiligung ausfallen muss.“

Holger Bachmann nutzt den Abschied, um sich bei denen zu bedanken, die sich über Jahre hinweg engagiert hatten, und nennt Namen: Die FCH-Mädels Kristin Eifert, Kathrin Köthe, Claudia Kollmann, Melanie Fischer, Pamela Schäfer, Isabella Möller hätten den Fasching erst zu dem gemacht, was er zuletzt war.

Auch die Spieler der Seniorenabteilungen, Vertreter anderer Vereine, Moderator Rainer Kressel, Kurt Ludwig von der „mobilen Mucke“ , Ortsvorsteher Fritz Aschenbrenner sowie die Gemeinde Alheim, sogar der Landkreis hätten den FC Heinebach bei dieser Veranstaltung Jahr für Jahr tatkräftig unterstützt, erklärt Bachmann. Er hofft, dass die Tradition irgendwann wieder auflebt. (sis)

Quelle: HNA

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