Hassl: Neue Brücke über die Fulda muss sein

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Marode Fuldabrücke bei Blankenheim: Seit der Einführung der Höhenbegrenzung im Frühjahr 2014 müssen Landwirte weite Umwege über Mecklar und Meckbach oder über Weiterode fahren.

Blankenheim. Um einen Neubau der Wirtschaftsbrücke bei Blankenheim werde man wohl nicht herumkommen.

Das erklärte jetzt Bürgermeister Uwe Hassl.

Die Brücke ist in einem schlechten Zustand und wird im Auftrag der Stadt vom TÜV schon seit vielen Jahren vierteljährlich untersucht. Das verschlinge enorme Kosten für Sachverständige in Höhe von rund Euro 1000 im Vierteljahr, ohne dass sich seither eine Änderung bei der Brückenplanung abzeichnete, berichtet Hassl. Eine Sanierung jedoch lohne sich nicht mehr.

Damit die derzeitig zulässige Gesamtlast von drei Tonnen nicht durch den landwirtschaftlichen Verkehr überschritten wird, wurde bereits im vergangenen Jahr eine Höhenbegrenzung für Fahrzeuge angebracht. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass schwere Fahrzeuge die Brücke nicht mehr überqueren können, um sie so noch möglichst lange für leichtere Fahrzeuge und auch Radwanderer nutzen zu können. Über die Brücke führt der beliebte Radweg R1.

Der Magistrat habe nun beschlossen, 16.000 Euro für Planungskosten zur Verfügung zu stellen. Erste Vorbesprechungen im vergangenen Sommer hätten ein Bauvolumen von rund 930.000 Euro ergeben.

Keine Zuschüsse zu erwarten 

Bürgermeister Hassl erklärte, für den Neubau einer Brücke gebe es keine Alternative. Die Brücke werde nicht nur von der Landwirtschaft, sondern auch von Anwohnern, Sportlern, Anglern und anderen genutzt. Zuschüsse erwartet Hassl kaum, weil es sich nur um eine Wirtschaftsbrücke von untergeordneter Bedeutung handele. Mit der professionellen Kostenermittlung möchte der Bürgermeister konkret darlegen, welche Kosten auf die Stadt zukommen würden und wie der Neubau einer Brücke aussehen könnte. Die Kostenermittlung solle eine Hilfe für die Stadtverordneten bieten, die über das Projekt entscheiden müssen. Das Ergebnis der Kostenermittlung möchte Hassl später in einer Bürgerinformation auch den Blankenheimern vorstellen. (ank)

Quelle: HNA

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