Koinzer KG und Schwesterunternehmen haben in Bebra erweitert

+
In der ehemaligen Werkzeugbau-Halle des insolventen Kunststoffprofile-Herstellers Plustec ist wieder Leben eingekehrt. Die Koinzer KG und ihr Schwesterunternehmen Tambula GmbH sind jetzt dort eingezogen.

Bebra. Mit einem kleinen, aber feinen Fest für Mitarbeiter und dem Unternehmen verbundene Handwerker und Gäste feierte die Georg Koinzer KG den Einzug in ihre neue, direkt neben dem Stammhaus im Bebraer Industriegebiet West an der Robert-Bunsen-Straße gelegene Halle.

„Es war ein glücklicher Zufall, dass wir die ehemalige Werkzeugbau-Halle des insolventen Kunststoffprofile-Herstellers Plustec erwerben konnten, sie kommt uns wie gerufen!“, erklärt Geschäftsführer Gerald Koinzer.

Koinzer bedankte sich ausdrücklich bei der Heinebacher Spedition Krug, die 2011 die gesamte Plustec-Immobilie übernommen hatte, und bei deren Geschäftsführern Siegfried Krug und Ulrich Till für den Hallen-Verkauf. „Die 1300 Quadratmeter große Halle eignet sich hervorragend für uns“, erläuterte Koinzer.

Zum einen wegen der guten Infrastruktur, zum anderen aber auch deshalb, weil die Koinzer KG und ihr Schwesterunternehmen, die Tambula GmbH, Platz brauchen für ein neues Labor und neue Maschinen. Möglicherweise werde man schon in naher Zukunft darüber nachdenken müssen, ob es nicht sinnvoll sei, komplette Maschinen für die Perforation von Folien herzustellen – also noch umfassender in der Nische tätig zu sein, in der das Unternehmen schon heute sehr gut aufgestellt sei.

Ein weiteres großes Dankeschön richtete der Geschäftsführer auch an Dietmar Köberich und Ulrich Völker als Vertreter der Bebraer Werkstätten für Behinderte, die „mit Engagement und hervorragender Arbeit dazu beitragen, dass ganz spezielle Produkte auch heute noch zu konkurrenzfähigen Preisen in der Biberstadt hergestellt werden können. Behinderte Menschen brauchen unsere Unterstützung und unser Unternehmen leistet - nicht zuletzt zu unserem eigenen Vorteil - gerne seinen Beitrag“, betonte Koinzer.

Als Zeichen der Anerkennung überreichte er einen Geldbetrag, der zur Ausgestaltung der nächsten Behindertenfreizeit beitragen soll. Im Anschluss daran luden Gerald Koinzer, Ehefrau Paula und Prokurist Lothar Braun zu Buffet und Fußballschauen ein. HINTERGRUND

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

Kommentare