Rotenburger Soldaten berichten aus Afghanistan

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Bundeswehr in Afghanistan

Rotenburg. Bergfest feierten die Soldaten aus Rotenburg in Afghanistan. Seit November sind Hauptmann Christian A. und Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Jürgen W. (aus Sicherheitsgründen nennt die Bundeswehr keine kompletten Namen) mit Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 286 in Afghanistan.

Sie sind Teil der Fernmeldekompanie Mazar-e Sharif (MES). Nun haben sie die Hälfte ihres Einsatzes hinter sich gebracht.

Viele Soldaten haben sich einen persönlichen „Einsatzmotivator“ gebastelt, heißt es in einer Pressemitteilung. In so einem Motivator werden die Einsatztage in Afghanistan als Diagramm und Countdown dargestellt. Dass nun für alle die verstrichene Zeitspanne größer ist als die, die noch vor ihnen liegt, steigere die schon hohe Motivation nochmals.

Der Hauptauftrag der Soldaten ist das Halten und Betreiben der Fernmeldeverbindungen zum einen nach Deutschland und zum anderen in Nordafghanistan, im Verantwortungsbereich des Regional Command North.

Neben der Routinearbeit gab es auch einige Nebenaufträge, die erfolgreich gemeistert wurden. Für den Besuch des Bundespräsidenten kurz vor Weihnachten richteten die Soldaten ein Pressezelt mit der notwendigen Technik aus, damit die zahlreichen Vertreter der Presse ihre Berichte und Bilder rasch nach Deutschland übermitteln konnten.

Auch dabei hätten die IT-Spezialisten der Alheimer-Kaserne ihr Können unter Beweis gestellt. Das hätten die Bilder aus Afghanistan in den Fernsehsendern und Zeitungen bewiesen.

Ende März wird die Verantwortung für die Fernmeldekompanie MES dann an das Schwesterbataillon aus Storkow übergeben. Alle Soldaten würden hoffen, dass ihr Einsatz bis dahin weiterhin ruhig und reibungslos verläuft. (sas)

Quelle: HNA

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