Feier zur Übergabe der Abi-Zeugnisse am Beruflichen Gymnasium Bebra

Bebra. Heiß her ging es bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse am Beruflichen Gymnasium an den Beruflichen Schulen Bebra. Aber nur, was die gefühlte Temperatur anbelangte. Ansonsten war für die zur Reifeprüfung zugelassenen Schülerinnen und Schüler alles klar. Alle 60 hatten bestanden.

Voll des Lobes über die vielen guten Leistungen war Oberstudiendirektor Wolfgang Haas, der bei der Begrüßung herausstellte, dass sich das Gymnasium in zwei Jahren einen „sehr guten Ruf in der Region“ erworben habe. Für das Schuljahr 2013/14 rechne er mit gut 240 Schülern, erklärte der Schulleiter, der darauf hofft, dass der Kreistag neben Technik und Wirtschaft als weitere Fachrichtung Gestaltungs- und Medientechnik etablieren wird.

Spuren hinterlassen

„Sie haben unübersehbare Spuren hinterlassen!“, rief Haas den Abiturienten zu, „angefangen bei der Klassenfindungsfahrt an den Edersee bis hin zur ersten Abi-Zeitung und zu einem wirklich tollen Abi-Streich. Ich war zum ersten Mal richtig sprachlos!“ Nachweislich entscheidende Voraussetzung für gutes Lernen auf hohem Niveau sei gewesen, dass das Verhältnis zu Mitschülern und Lehrern gestimmt habe und dass konstruktive Kritik geübt worden sei.

Das betonte auch Benedikt Lerch, der sich im Namen aller Abiturienten bei Lehrern und Eltern für die gute Vorbereitung auf die Abiturprüfungen bedankte: „Abitur ist mehr als Davongehen, es steht für Freiheit, Zukunft und Chancen. Hoffen wir, dass wir in zehn Jahren mit Freude und Stolz auf unsere drei gemeinsamen Jahre zurückschauen!“ Bürgermeister Horst Groß bezeichnete das als „Krone des Schulstandorts Bebra“ und das Abitur als „Schlüssel“ für ein erfolgreiches Berufsleben: „Machen Sie das Beste daraus!“

Ähnlich äußerte sich Diplom-Wirtschaftsingenieur Martin Brauckhage, der Leiter der Berufsausbildung im Kasseler Achsenwerk der Daimler-Benz AG. In seiner mit Ratschlägen aus der Praxis angereicherten Festrede beschäftigte er sich damit, wie man Entscheidungsangst überwinden und Selbstvertrauen entwickeln kann. Er betonte: „Man sollte um seine Schwächen, aber vor allem auch um seine Stärken wissen und einen guten Wertekompass entwickeln, an dem man sich in schwierigen Entscheidungssituationen orientieren kann!“ Wichtig sei, sich zu entscheiden und das zu tun, was einem am meisten Freude bereite.

Bilder von der Zeugnisübergabe

Abitur: Zeugnisübergabe am Beruflichen Gymnasium in Bebra

Zu den weiteren Gratulanten zählten der Landtagsabgeordnete Dieter Franz (SPD), der Mechti Özdogan mit dem von ihm gestifteten Preis für den besten Schüler mit Migrationshintergrund und Jens Duru mit dem von Bundestagsabgeordneten Michael Roth (SPD) gestifteten Preis für herausragendes soziales Engagement auszeichnete. Im Namen des Fördervereins überreichte der stellvertretende Schulleiter Dr. Ulrich Schneider darüber hinaus noch Buchprämien an die acht Besten. Felix Kohlhoff begeisterte mit seinen Liedvorträgen.

Von Winfried Apel

Quelle: HNA

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